Montag, 12. November 2012

Rezension // Damien Dibben - Jake Djones und die Hüter der Zeit (Band 01)

Jake Djones Leben ist eigentlich ganz langweilig. Bis er eines Tages entführt wird und sich herausstellt, dass seine Eltern verschwunden sind. Und zwar nicht nur in einem anderen Land, sondern auch in einer anderen Zeit. Jake erfährt, dass er durch die Zeit reisen kann und so macht er sich zusammen mit Topaz, Nathan und Charlie – ebenfalls Zeitreisende – auf, seine Eltern zu retten. Nach und nach erfährt Jake alles über die Zeitreise und die Aufgabe, die seine Eltern zu erledigen hatten. Denn sie alle sind die Hüter der Zeit und haben nur eins zu tun: die Geschichte zu retten.

Vorab ist zu sagen, dass es sich hier um ein Kinderbuch handelt und der Schreibstil auch dementsprechend einfach ist. Jedoch handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Kinderbuch, sondern um eines, in dem man auch wirkliche etwas lernt.

Denn die Geschichte spielt ja bekanntlich eine große Rolle uns so lernt man auch sehr viel, so z. B. über die Entdeckung Amerikas, die Erfindung des Buchdrucks und die Renaissance.

Ich bin historisch sehr interessiert und habe deswegen auch schon einige Fachbücher und Fachzeitschriften gelesen, doch auch ich konnte noch einiges neues lernen.

Gerade für Kinder und Jugendlich ist es dieses Buch sehr interessant, weil neben einer spannenden Geschichte auch etwas Geschichtsunterricht erteilt wird.

Die Story an sich war sehr interessant und die Charaktere sind von Anfang an sympathisch. Einige mehr, andere weniger, doch alle haben ihren Reiz.

Auch wenn es sich um ein Kinderbuch handelt, waren mir manche Sachen doch etwas zu schnell und nicht gut genug erklärt. Dies hat dann dem Lesevergnügen doch etwas Abbruch getan und ich hätte mir etwas mehr Aufklärung und weitere Ausführungen gewünscht.

Der Hauptcharakter Jake hätte für meinen Geschmack auch mehr Fragen stellen können. Schließlich ist er vom einen auf den anderen Tag in ein neues Leben verfrachtet worden. Er ist ein Zeitreisender, will aber gar nicht genau wissen, was er denn machen kann und welche Möglichkeiten ihm offen stehen.

Das Ende ist mehr als offen, so dass man einfach nur wissen will, wie es weitergeht.

Fazit:
Ein schöner erster Teil zu einer Reihe mit viel Potenzial.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

Verlag: Penhaligon
Seiten: 347
erschienen: 2011
ISBN: 978-3-7645-3093-8



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Quelle: Penhaligon
s. a. Bibliografie: Damien Dibben

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