Freitag, 16. November 2012

Rezension // Ulf Schiewe - Die Comtessa (Band 01) von SINA

Als Ermengarda mit dem Grafen von Toulouse verheiratet werden soll, sieht sie nur einen Ausweg: Flucht. Zusammen mit ihren getreuen Freunden Arnaut und Felipe flüchtet sie deshalb am Tag ihrer Hochzeit. Ihr Ziel jedoch ist, die Herrschaft von Narbona wieder an sich zu bringen, damit sie das Erbe ihres Vaters weiterführen kann. Doch nicht nur mit der Rückeroberung Narbonas muss Ermengarda kämpfen, auch ihre Gefühle stehen ihr manchmal mehr als nur im Weg.

Nach "Der Bastard von Tolosa", für mich ein Geheimtipp in Sachen historischer Romane, hab ich natürlich auf das neue Werk des Autors Ulf Schiewe gewartet. "Die Comtessa" spielt ebenfalls in Südfrankreich und man begegnet manch vertrauten Personen, die auch schon bei "Der Bastard von Tolosa" eine mehr oder weniger große Rolle gespielt haben.

Der farbenprächtige Roman steht seinem Vorgänge in fast nichts nach. Bildliche Beschreibungen lassen einem die Stadt Narbona und dessen Einwohner vor Augen sehen. Das Gefühl, mitten dabei zu sein, ist rege. Ich hab mir mehrmals genau vorstellen können, wo ich mich gerade befinde, auch wenn eine Übersichtskarte im Buch vorhanden ist.

Der Autor ist seinem Schreibstil treu geblieben und das ist auch gut so.

Vielen Dank an Ulf Schiewe, mit welchem ich das Buch in einer Leserunde lesen durfe. Er hat Rede und Antwort gestanden und so hatte ich wieder einen kleinen Einblick in den Hintergrund.

Fazit:
Trotz kleiner Längen im Buch bin ich wieder begeistert von der Geschichte. Da mir "Der Bastard von Tolosa" einen Tick besser gefallen hat, gibt es allerdings "nur" 9 von 10 Punkte von mir.

© sina frambach

Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 560
erschienen: 2011
ISBN: 978-3-426-19887-2


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Quelle: Droemer Knaur
s. a. Bibliografie: Ulf Schiewe

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