Sonntag, 14. April 2013

Nadja Losbohm - Die Jägerin: Die Anfänge von SINA

 
Quelle: © Konstantin Yuganov - Fotolia.com  und © Demian - Fotolia.com

 Ada Pearce ist eine junge Frau, die eigentlich nur ein Paket bei ihrem Nachbarn abholen will und kurz darauf in die gefahrvolle Welt voller dunkler Kreaturen gezogen wird. Denn sie ist eine Jägerin, deren Schicksal es ist, die Menschen vor diesen Kreaturen zu beschützen. Ihr neues Leben beginnt damit, dass sie in die unterirdischen Räume einer Kirche zieht und eine einjährige Ausbildung absolvieren muss.
Als es notwendig ist, ihr Leben der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, kontaktiert Ada einen Journalisten, der sie interviewen soll. Dabei erzählt Ada in Rückblicken ihr Leben.

Dieses Buch ist eine Mischung aus „ uffy – The Vampire Slayer“ und „Interview mit einem Vampir“ - und doch wieder ganz anders. Mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion (Selbst)Sarkasmus wird in Rückblicken die Geschichte von Ada erzählt, ihre Probleme erörtert und ihr Zukunftsängste geschildert.

Zu Anfang erfährt man zunächst gar nichts über Ada, bis sie sich mit einem Journalisten trifft und diesem ihr Leben schildert. Sie erzählt, wie es dazu kam, dass die Jägerin wurde und warum.

Es hat Spaß gemacht, die Anfänge von Ada's Jägerinnen-Schicksal mitzuerleben. Auch wenn ich erst leicht verwirrt war, war es dann doch interessant, ihren Werdegang kennenzulernen. Mit jedem neuen Kapitel lernt man Ada und ihren Beschützer, Pater Michael näher kennen.

Actionszenen gibt es nur ganz wenige, steht doch eher im Mittelpunkt, wie es denn zu all dem kam. Dies war mal eine interessante Erzählweise. Ich gehe von aus, dass in den Folgebänden dann mehr auf die Kämpfe mit den dunklen Kreaturen eingegangen wird.

Die Autorin schildert Ada als schlagfertige Person, die sich nicht so leicht den Wind aus den Segeln nehmen lässt. Jedoch merkt man auch, dass es bei Ada innerlich gar nicht so aussieht, wie sie sich äußerlich gibt. Und dies führt zu einigen Verwirrungen.

Ich bin gespannt, wie die Autorin diese Reihe weiterführen möchte. Zur Zeit kann ich mir gar nichts vorstellen, weil es sich bei „Die Anfänge“ wirklich nur um den Rückblick auf eben diese Anfänge von Ada dreht.

Mir hat der Schreibstil besonders gut gefallen. Wenn ich schon auf den ersten Seiten des Buches schmunzeln oder – wie hier – lachen muss, ist es schon um mich geschehen.

Fazit:
Kleine Sachen, die das Buch nicht perfekt gemacht haben, geben etwas Abzug. Allerdings bekommt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

Verlag: Selbstverlag
erschienen: 2013
Printseiten: 211
Format: kindle Edition
ISBN: B00BJO2VT4

s. a. Bibliografie Nadja Losbohm

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