Sonntag, 19. Mai 2013

Nathan Jaeger - Der Schild von SINA

Quelle: Nathan Jaeger
Nachdem ich von „Graues Meer und blaue Sonnen“, einem homoerotischen Roman des Autors aufgrund der gefühlvollen Schreibweise begeistert war, nahm ich mich nun einem Werk von ihm an, dass einem ganz anderen Genre, nämlich der Urban Fantasy, entspricht.

Jazz liebt das Laufen, sehr zum Ärger ihrer Eltern, die doch eher etwas Gradlinigeres für die Zukunft ihrer Tochter geplant hatten. Doch Jazz lässt sich nicht unterkriegen, gerade auch, weil sich anscheinend David, ebenfalls ein sportbegeisterter junger Mann, für sie interessiert. Doch irgendetwas stimmt mit David nicht. Immer wenn sie meint, ihm näher gekommen zu sein, blockt er wieder ab und benimmt sich teilweise auch eigenartig.
Nur Frederik, der Butler von Jazz' Familie, scheint zu wissen, was genau dahintersteckt. Denn Jazz ist L'Insigne - Der Schild des Equilibre. Und David soll auf sie aufpassen. Und sich nicht in sie verlieben.

Und leider hat mir dieses nicht so gut gefallen. Zu Anfang war ich sehr verwirrt, denn es dauert lange, bis endlich eine kleine Aufklärung dessen kommt, was David eigentlich ist und zu tun hat. Die benutzten Fantasy-Begriffe werden zwar in einem Glossar erklärt, jedoch fand ich es sehr mühsam, immer wieder vorzublättern und nachzulesen, was denn alles bedeutet. Gerade weil es viele dieser Begriffe waren.

Ansonsten fand ich die Story gar nicht so schlecht, an der Umsetzung hat es mir nur etwas gehapert. Wüsste ich nicht, dass der Autor es von der Schreibweise besser kann und „Der Schild“ auch vor „Graues Meer und blaue Sonnen“ erschienen ist, würde ich sagen, dass die Bücher nicht von dem ein und selben stammen.

Trotzdem hatte die Geschichte dann doch einen gewissen Reiz, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Jazz und vor allem ihrer Zukunft weitergeht.

Besonders gut hat mir der Charakter des Frederik gefallen. Ein sehr „cooler“ Butler, der immer einen guten Ratschlag auf den Lippen hatte und für Jazz und auch David unersetzlich geworden ist.

Das Ende war nicht so nach meinem Geschmack, vielleicht zieht es aber noch einen nächsten Teil nach sich. Es bleibt dann doch einiges offen.

Fazit:
Letztlich liegt mir eine solide Geschichte vor, die mich zwar nicht richtig gepackt hat, aber doch einen Reiz ausgesprüht hat, mich doch noch näher mit dem Autor zu beschäftigen.

Ich vergebe 6 von 10 Punkten.

Verlag: Selbstverlag
erschienen: 2012
Printseiten: 555
ASIN:  B009LAMYW2

s. a. Bibliografie Nathan Jaeger

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen