Dienstag, 2. Juli 2013

Ulrich Hefner: Blutinsel von CORINNA

 
© Corinna Pehla


INHALT:

Die kleine Insel Hell´s Kitchen Island ist alles andere als aufregend. Sie ist schwer zugänglich, besteht hauptsächlich aus Weideland für Schafe und ist mit seinen knapp 60 Einwohnern nicht gerade stark besiedelt.

Doch als Detective Cathy Ronsted und ihr Kollege Brian Stockwell gerufen werden, ist es mit der ruhigen Idylle vorbei. Ein Mordfall schockiert die kleine Insel und ihre Bewohner und was zu Beginn noch als ein leichter Ermittlungsfall wirkt, entpuppt sich schnell als die dringende Suche nach einem Serientäter. Denn einer der Inselbewohner hat noch eine Rechnung offen und geht über Leichen…



Zeitgleich entfliehen 4 Sträflinge aus einem Gefängnisbus und alles deutet darauf hin, dass ihre Spur ausgerechnet nach Hell´s Kitchen Island führt.







Als ich mit dem Lesen von Ulrich Hefners „Blutinsel“ begann, hatte ich noch keine genaue Vorstellung, um was es in diesem Buch geht. Ich wusste nur, durch andere Bücher des Autors, dass es spannend werden wird.



Was mich dann bereits auf den ersten Seiten erwartete war, ein fesselnder Thriller, der durch seine flüssige Erzählart und seine Atmosphäre besticht.



Ulrich Hefner hat „Blutinsel“ nämlich so gegliedert, dass er die Geschichte in Kapiteln erzählt und diese in verschiedene Standorte aufteilt. So haben wir Leser(innen) vor jedem Ortswechsel eine genaue Angabe mit Ort und Zeitpunkt. Und eben diese Aufteilung des Buches fand ich klasse. Wusste ich so doch immer, wo genau sich die Protagonisten befinden, bei welchem Erzählstrang ich angekommen war und wie ich mir die Umgebung vorstellen musste.

Für mein Lesevergnügen war eine solche Aufteilung eine große Bereicherung.



Allerdings interessierte mich zu Beginn noch folgendes: Wie laufen die Erzählstränge zusammen? Sind wir auf der einen Seite doch mit Detective Cathy Ronsted und Brian Stockwell auf Hell´s Kitchen Island und auf der anderen Seite erleben wir die Flucht der Strafgefangenen, 300 Meilen entfernt. Dies war mir ein Rätsel, konnte ich mir einen Zusammenhang von beidem noch nicht vorstellen.



Aber eben diesen Zusammenhang gibt es natürlich und gerade dadurch schaffte Ulrich Hefner es mich immer neue Theorien zum Serientäter entwickeln zu lassen.

Wer es letztendlich war, wird natürlich nicht verraten, aber ich selber hatte viele falsche Ideen, bis ich am Ende wusste, wer es sein könnte.



Was mir jetzt bleibt, ist der Wunsch, noch weitere Bücher der Ermittler Ronsted und Stockwell zu lesen. Für mich waren sie zunächst ein gegensätzliches Paar, das am Ende zu einem guten Team wurde und dies bietet hoffentlich Stoff für weitere Fälle.



Mein Fazit:

„Blutinsel“ von Ulrich Hefner war für mich ein Thriller, der durch seine Atmosphäre und seine Hauptcharaktere, allen voran Cathy Ronsted, überzeugen konnte. Ich hatte sehr spannende Lesestunden und kann dieses Buch anderen Thrillerfans nur wärmstens empfehlen.



(Wer dieses Buch käuflich erwerben möchte, muss dies allerdings beim Club Bertelsmann oder Zeilenreich tun, da es sich um eine dortige Premiere handelt.)



Von mir gibt es 10 von 10 Punkten und den Wunsch noch weitere Bücher von Ulrich Hefner zu lesen.

Verlag: Club Bertelsmann (Als Club Premiere erschienen)
Erschienen: 2013
Seiten: 544
Bestell-Nr.: 206004129765 (beim Club Bertelsmann)


1 Kommentar:

  1. Ich tue mir so schwer mit dem Buch. Hoffentlich wird das noch besser.

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