Sonntag, 25. August 2013

Kerstin Michelsen: Nora Morgenroth - Der Hüter von CORINNA

© Kerstin Michelsen
INHALT:
Nora Morgenroth und ihr Freund Oliver haben sich einen Traum erfüllt. Zusammen sind sie in ein altes Haus aufs Land gezogen, dass sie liebevoll renovieren.
Alles ist perfekt, hätte Nora nicht diese Albträume.
Es beginnt mitten in der Nacht, wirkt wie ein schlimmer Traum und kommt immer wieder. Natürlich denkt Nora da recht schnell an ihre „Gabe“, die sie in die Lage bringt, sich in Verstorbene hineinzufühlen.
Doch auch Nachforschungen bzgl. des neuen Zuhauses bringen keine Erkenntnisse. Und doch kommen die Visionen immer wieder.
Nora, die daraufhin einfach keine Ruhe findet, recherchiert und gerät tiefer in einen Fall, als ihr lieb ist...



„Nora Morgenroth – Der Hüter“ ist für mich das zweite Buch, welches ich von der Autorin Kerstin Michelsen gelesen habe.

  1. Nora Morgenroth – Der Hüter

Ich selber war von „Nora Morgenroth – Die Gabe“ schon sehr begeistert, lernte ich doch dort die Vorgeschichte von Nora und ihren Visionen kennen. Im jetzigen, 2. Buch („Nora Morgenroth – Der Hüter“), fing ich die ersten Seiten schon mit sehr hohen Erwartungen an und wurden nicht enttäuscht.

Noras Leben ist nun weitergegangen. Sie ist sehr verliebt, startet mit dem Umzug in ein neues Leben und genießt dies aus vollen Zügen. Ihre Visionen verschwanden und so war Nora komplett überwältigt, als sie eines Nachts wieder durch ihre Gabe, sehr verstörende Bilder, empfing.

Kerstin Michelsen ist es in diesem 2. Band sehr gut gelungen, dass sich sowohl Neuleser, als auch Fans des ersten Buches hier gleich zurechtfinden. Natürlich ging Noras Leben weiter, aber der Einstieg ist für jeden Leser-Typ gut geeignet und man kommt sehr flüssig in das Buch hinein.
Schön fand ich hier auch wieder, dass die Visionen kursiv verfasst sind, somit war mir immer sofort klar, wo ich gerade im Buch stand.

Des weiteren überzeugte mich der flüssige und spannende Schreibstil, der natürlich auch immer diesen Hauch des Übernatürlichen mit sich brachte. Da ich selber aber gerne spannende Bücher mit einem mysteriösen Touch mag, flogen die Seiten nur so an mir vorbei.

Nora als Hauptcharakter empfand ich als sehr selbstbewusst, sehr stark und sehr sympathisch. Ich glaube, wenn ich mal in eine brenzlige Situation geraten würde, dann hätte ich sie gerne in meiner Nähe.
Hinzu kommt hier aber auch, dass sie nicht über allem steht. Natürlich ist sie verunsichert durch ihre Gabe, die ihr nicht immer Dinge zeigt, die sie sehen möchte und gerade dieser Aspekt machte das Ganze glaubwürdig. Sie ist keine „Superheldin“, die über allem steht, sondern eine normale Frau, die aber sich selbst vorantreiben kann, wenn es wichtig ist.

Mein Fazit:
Ich möchte mehr über Nora Morgenroth lesen!
Für mich waren beide Bücher ein wahrer Lesegenuss, wobei mir „Der Hüter“ noch besser gefallen hat. Das Buch besticht mit einer tollen Frau als Hauptperson und einer mysteriösen Gabe, die das Lesen unheimlich spannend macht.
Wer also Lust auf einen unterhaltend, spannenden Thriller mit einem tollen Ende (!) hat, sollte unbedingt „Der Hüter“ lesen!
Ich würde es aber in Zusammenhang mit dem ersten Buch „Die Gabe“ empfehlen und ich hoffe nun, noch weitere Bücher, dieser Reihe, von Kerstin Michelsen lesen zu können.

10 von 10 Punkten!

Verkauf durch: Amazon
Seiten: 164 

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