Sonntag, 22. September 2013

Lauren Willig: Ashford Park von CORINNA

Quelle: rowohlt
INHALT:
New York im Jahr 1999: Auf der Geburtstagsfeier ihrer 99 jährigen Großmutter Addie, stürzt Clementine in ein tiefes Loch. Nicht nur, dass es Oma Addie immer schlechter geht, nein, sie spricht ihre Enkelin auch mit dem Namen „Bea“ an. Natürlich versucht Clementine die Verwechslung richtig zu stellen, doch fragt sie sich auch, wer diese „Bea“ ist.

Langsam beginnt sie zu forschen und so startet sie mit Addies Geschichte im Jahre 1906. Damals, auf dem Familiensitz in Ashford Park, begann für die junge Addie ein neues und nicht immer leichtes Leben, das sie später in einen Konflikt stürzen wird, der auch noch Clementine betrifft.

Für Clementine ist dies alles neu, sprach die Großmutter doch nie über ihre Vergangenheit und die ihrer Familie...



Von „Ashford Park“ habe ich bereits vor dem Lesen des Buches sehr viel gehört. Sei es durch Plakate, Leseproben und die allgemeine Werbung. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch.

Momentan scheint es ja wieder einige Familiengeschichten zu geben und für mich war „Ashford Park“ von Lauren Willig ein kleines Highlight. Von der Autorin hatte ich zuvor zwar noch nichts gehört, aber ihr Schreibstil ist unheimlich fesselnd und ihre Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet.

Für den Leser öffnet sich hier die Tür in zwei verschiedene Zeiten. Zum Einen lernen wir Clemmie (Clementine) kennen, die von heute auf morgen mit einem Familiengeheimnis konfrontiert wird und vieles erfährt, was für sie, bis dato unbekannt war. Ihre Geschichte spielt Ende 1999/ Anfang 2000.

Und dann begleiten wir im Jahre 1906 die sehr junge Addie. Sie wurde von jetzt auf gleich zur Vollwaisin und wird daraufhin zu ihren Verwandten nach Ashford Park geschickt, die sie dulden, aber nicht wollen. Sie gehört immer nicht richtig dazu, freundet sich aber schnell mit ihrer Cousine Bea an, die aber kein 100% loyaler Mensch ist, was sie immer wieder feststellen wird. Aber Addies Herz ist aus Gold und ich habe sie bereits in mein Herz geschlossen.

Und da wären wir auch wieder, denn alle Figuren sind, wie geschrieben, sehr gut ausgearbeitet. Besonders Addie und auch Clemmie, waren für mich zum Greifen nahe. Ich hatte schnell ein Bild zu beiden aufgebaut und empfand sie sogar als gute Bekannte. Denn sie wirken doch sehr real.

Lauren Willig wechselt in ihrem Erzählstil immer zwischen den Zeiten hin und her. Das bedeutet, dass wir in einem Kapitel mal mit dem Jahr 1999 beginnen und dann zum Ende hin in die Vergangenheit wechseln, oder anders herum. Das Geschehene wird immer greifbarer und Handlungen immer schlüssiger, was für mich zu keinem Zeitpunkt verwirrend oder langweilig gewesen ist. Ganz im Gegenteil!
Ich hing am Buch, konnte es kaum zur Seite legen und kann es nur wärmstens empfehlen.

Mein Fazit:
Ihr sucht eine spannende, rührende und gut geschriebene Familiensaga? „Ashford Park“ bietet all dies und noch viel mehr. Der Schreibstil der Autorin Lauren Willig ist so flüssig, dass man sich dem Buch kaum entziehen kann.
Für mich ein richtiger Buchtipp! Unbedingt lesen!

10 von 10 Punkten!

Verlag: Wunderlich
Erschienen: 2013
Seiten: 512
ISBN:  978-3-8052-0484-2

Kommentare:

  1. Eine tolle Rezension, das Buch klingt wirklich sehr interessant. Familienromane sind in meinem Regal eher eine Seltenheit, da ich bisher kaum Bücher aus diesem Genre gelesen habe, aber ich denke, dass ich mir dieses Buch doch näher anschauen werde, denn auch "Wir sind doch Schwestern" ist schon auf meinem Wunschzettel gelandet.
    Einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße,
    Patricia

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    1. Ich bin auch nur durch Zufall zu diesem Buch gekommen, aber ich konnte mit dem Lesen nicht enden. ;)

      Liebe Grüße
      Corinna

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