Montag, 25. August 2014

Anna Romer: Das Rosenholzzimmer von CORINNA

Quelle: Goldmann
INHALT:
Nach dem Tod ihres Ex-Freundes erben Audrey und die gemeinsame Tochter Bronwyn das Familienanwesen im ländlichen Queensland.
Beide verlieben sich sofort in das in die Jahre gekommene Haus und beschließen aufs Land zu ziehen und einen Neuanfang zu wagen. Doch Audrey findet keine Ruhe, schleicht nachts durchs Haus und entdeckt schließlich ein Foto von Samuel. Dieser ist der Großvater ihres Ex-Freundes und soll vor Jahren einen Mord begangen haben.
Audrey spürt eine Verbindung, glaubt an die Unschuld und gräbt alte Familiengeheimnisse aus, die besser nicht ans Tageslicht gekommen wären. Und schon bald scheint ihr die Vergangenheit zum greifen nahe zu kommen und möchte der jungen Frau nicht nur Gutes...



„Das Rosenholzzimmer“ von Anna Romer ist ein Buch, welches mich von Beginn an gepackt hat. Noch vor dem Lesen stolperte ich über dieses wunderbare Cover. Ich sah das Haus und hatte bereits eine Geschichte in meinem Kopf. Doch dann, nach genauerer Betrachtung, wirkte dieses Haus auf einmal so anders. Mir fiel erst auf dem zweiten Blick auf, dass es in keinem guten Zustand ist und auch recht einsam liegt. Die Neugierde wurde geweckt...

Anna Romer hat mit „Das Rosenholzzimmer“ ihren fantastischen Debütroman vorgelegt und ich glaube, es war die Art wie sie Geschichten erzählt, die mich gepackt hat. Sie schreibt nicht nur flüssig und bildlich, nein, dies wäre zu einfach. Sie verzaubert, bringt Landschaften zu ihren Lesern und führte mich selbst sehr tief in die Geschichte hinein. Dies alles passiert auf einem hohen Niveau. Nein, keine Sorge, damit meine ich nicht die Schwierigkeitsstufe in der sie schreibt, sondern eher den Bereich der die Atmosphäre betrifft, die ihre Leser bei diesem Buch umgibt.
Ich war fasziniert vom Haus, den Personen und der Umgebung. Auch wenn ich mir Australien so anders vorgestellt habe, konnte ich doch den Busch spüren, die Loris hören und die Hitze fühlen.

Dies alles ist natürlich für das Lesevergnügen sehr gut, wäre aber nichts, wenn die Geschichte nicht fesseln könnte. Doch „Das Rosenholzzimmer“ schafft es auch in diesem Bereich zu punkten.

Wir starten mit Audrey und Bronwyn in ein neues Leben. Beide haben nur noch sich selbst und erben dieses Haus. Doch dieses Geheimnis, welches dann Tony (Audreys Ex-Freund) umgibt, wird schnell spürbar. Und es entwickelt sich ein Netz aus Geschehnissen und die Frage, wer für die schrecklichen Taten in der Vergangenheit verantwortlich war.

Dies alles war so spannend, unterhaltend und fesselnd. Ich selber musste erst einmal die Personen sortieren, überlegen wer vielleicht gut und wer böse ist, um dann wieder neu zu beginnen.
Dabei ist dieses Buch kein Krimi, sondern eine Familiengeschichte mit einem dunklen Geheimnis, das immer weiter an die Oberfläche dringt und bei dessen Auflösung man gerne helfen möchte.

Man merkt sicherlich, dass ich sehr begeistert von diesem Roman bin und ihn nur empfehlen kann. Das Beste, was ich seit längerem gelesen habe!

Mein Fazit:
Eine spannende Familiengeschichte, mit vielen Geheimnissen und einer Story, die von der ersten, bis zur letzten Seite fesselt.

10 von 10 Punkten!

Verlag: Goldmann
Erschienen: 2014
Seiten: 576
ISBN: 978-3-442-31377-8
Format: Hardcover
ISBN eBook: 978-3-641-14273-5

Kommentare:

  1. Huhu!
    Bei deiner Rezi merkt man wirklich die Begeisterung für das Buch. Und ich kanns verstehen - ich habe es auch gelesen und fand es auch gut. Ich hatte zwar etwas Probleme reinzukommen, aber dann war ich total gefesselt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
    LG
    Sabine

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    1. Oh wie schön. Ich finde es immer klasse, wenn es anderen Lesern auch so geht und man eine kleine Rückmeldung bekommt. Dann haben wir wohl einen ähnlichen Geschmack :)

      Liebe Grüße
      Corinna

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  2. Gabriele Seelbach30. August 2014 um 17:42

    Deine Rezension liest sich wirklich gut und ich liebe Bücher die ein Geheimnis in sich bergen und mich fesseln können. Werde es auf meine persönliche Wunschliste setzen. Falls du das Genre liebst versuch mal ein Anfangswerk von Barbara Wood- "Das Haus der Erinnerung." ich liebe dieses Buch und warte immer darauf das die Uhr stehen bleibt damit sie in die vergangene Zeit wechselt.LG Gabriele-sterntaucher

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  3. Hallo Gabriele,
    "Das Haus der Erinnerungen" von Barbara Wood habe ich vor Jahren gelesen und ich kann Dir nur zustimmen. Ein tolles Buch, das man auch so schnell nicht vergisst.
    Liebe Grüße
    Corinna

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