Montag, 30. November 2015

James Frey - Endgame: Die Hoffnung (2) von SINA


Oetinger

Der Erdschlüssel ist gefunden und damit wurde ein Ereignis ausgelöst, dass das Ende der Menschheit, wie wir sie kennen, bedeutet. Ein Komet rast auf die Erde zu und droht einzuschlagen. 
Von den ehemals zwölf Spielern des Endgames sind noch neun übrig, die versuchen, für ihr Geschlecht die Rettung zu erwirken. Doch dann finden einige heraus, was der Himmelsschlüssel ist, der als nächstes gefunden werden muss. Die Spieler merken, dass sie eine Wahl haben. So versuchen einige, das Spiel aufzuhalten, während andere nur an den Sieg denken. Gut gegen Böse, Krieg gegen Frieden, Leben gegen Tod. 

Nachdem mich Band 01 „Die Auserwählten“ zwar nicht gänzlich vom Hocker gerissen hat, war ich trotzdem darauf versessen, mir auch den zweiten Teil zu Gemüte zu führen. 

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Die ersten Seiten haben sich - wie auch schon der erste Teil - sehr gezogen und bis zur Hälfte hin war ich wirklich versucht, abzubrechen und mich einem anderen Buch zu widmen. Doch dann konnte der Autor das Ruder herumreißen.

Die Spannung war greifbar, das Tempo rasant, die Ereignisse überschlugen sich und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 

Mit seinem sehr reizvollen Schreibstil gelang es James Frey, mich in den Bann zu ziehen. Ich fieberte mit, entwickelte Sympathien für Charaktere und fing an, anderen den Tod zu wünschen. Dies schockierte mich ein wenig, bin ich eigentlich ja nicht der gewaltvolle Typ. Doch hier gab es Momente, in denen ich dachte, dass es vielleicht besser wäre, wenn der ein oder andere Spieler nicht mehr mitspielen könne.

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Wieder müssen einige Spieler ihr Leben lassen. Wer, wird natürlich nicht verraten, nur so viel: Es sind welche, von denen ich dachte, dass sie eher zu den Siegertypen gehören. Andere wiederum, die eigentlich mehr die Loser sind, gehen plötzlich vollkommen in ihrem Spielelement auf und klotzen so richtig ran, um ja in die nächste Runde zu kommen.

Ich kann nicht auf die einzelnen Charaktere eingehen, denn so würde ich viel zu viel spoilern. Doch kann ich sagen, dass mir einer besonders ans Herz gewachsen ist, von welchem ich im dritten Teil Großes erhoffe und auch ein bisschen voraussetze. 

Natürlich ist das ganze Buch wieder in großes Rätsel. Viele kryptische Bilder oder Texte sind abgebildet. Beim ersten Buch hatte ich noch an dem Rätsel teilgenommen, aber irgendwann aufgegeben, da es dann doch für mich sehr kompliziert wurde. So konnte ich mich auch nicht richtig auf das Buch konzentrieren, da ich nebenbei auch immer wieder einen Blick auf die Rätsel warf .
Diesmal habe ich mich gleich komplett auf das Buch eingelassen, was mich aber - wie oben erwähnt - erst gegen Mitte richtig fasziniert hat.

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Das Ende ist rasant und geht gar nicht so aus, wie ich es mir gewünscht habe. Auch wenn dieser Wunsch sehr brutal war. Doch nach dem Lesen war mir klar, dass es ja gar nicht so enden konnte, wie ich es wollte, da ja schließlich noch ein dritter Teil erscheinen soll, auf welchen ich mich jetzt auch sehr freue. Denn ich will, nein ich MUSS jetzt wissen, wie alles ausgeht.

Das Buch ist wieder ein Hingucker. Mit einem knalligen roten Cover und der goldenen Schrift fällt es gleich ins Auge und weckt damit auch ein großes Interesse an dem Inhalt.

Fazit:
Ich hatte Startprobleme, doch als ich drin war, kam ich nicht mehr von los. Aufgrund dessen gibt es von mir 8 von 10 Punkten.

Verlag: Oetinger
erschienen: 2015
Printseiten: 592
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-7891-3524-8 

s. a. Bibliografie James Frey


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