Dienstag, 21. Juni 2016

Rezension // Joelle Charbonneau - Die Auslese: Nichts ist, wie es scheint von SONJA


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Quelle: Penhaligon

INHALT:
Cia hat bereits zwei Ausleseverfahren überlebt und erfahren, dass die Rebellen einen Plan schmieden, die Auslese zu beenden und die Regierung zu behindern. Doch es gibt Rebellen, die ein doppeltes Spiel spielen. Wem kann Cia vertrauen und auf welche Hilfe kann sie bauen. Soll sie selbst eine Auslese vornehmen?

FAZIT:
Ich habe beide Vorbände verschlungen, da ich die dystopische Handlung als sehr gelungen fand.

Doch nun beim Abschlussband hatte ich streckenweise zu kämpfen. Trotz des lockeren und flüssigen Schreibstils fiel mir der Einstieg in die Handlung schwer. Dies kann u.a. auch daran gelegen haben, dass zwischen dem Erscheinen der einzelnen Bänden viel Zeit vergangen war. Nach dem ich wieder ungefähr wusste, wer welche Rolle hat, fand ich die Handlung sehr spannend und auch teilweise grausam.

Der Leser bekommt durch die dystopische Zukunftsvision durchaus sozialkritische Elemente vorgesetzt, über die es sich lohnt, nachzudenken. Sollte man Einzelne opfern, um das Überleben einer Mehrheit zu garantieren? Wer darf über Leben und Tod entscheiden? Ist das Verhalten eines Menschen zu 100% vorhersehbar?

Eine Menge Intrigen und Schachzüge erwarten Cia und auch den Leser und gegen Ende des Buches hatte ich leider das Gefühl, dass sich die Autorin im Labyrinth der Intrigen selbst verrannt hat und Mühe hatte, das Buch würdig zu beenden. Dennoch vergebe ich 8 von 10 Punkten, da ich bei dieser Trilogie aktionreich unterhalten wurde.

Verlag: Penhaligon
erschienen: 2016 
Seiten: 384
ISBN: 978-3764531195

© Sonja Kochmann

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