Donnerstag, 25. August 2016

David Bourne - Evolution Z: Stufe Zwei (2) von SINA

David Bourne
Ray, Scott und Josh haben es geschafft und sich nach Fort Benning durchgeschlagen. Nun kehrt etwas wie Ruhe ein. Nur Scott und Ray haben immer noch nicht ihre Familien wiedergefunden. Allerdings versuchen sie sich in die Gemeinschaft zu integrieren und mit ihren Fähigkeiten wertvolle Hilfe zu leisten.
Plötzlich ergibt sich eine Möglichkeit, die das Leben aller verändern könnte.

Diesmal konnte ich wieder einige Parallelen zu verschiedenen Fernsehserien und Filmen ziehen. Vor allem zu "The Walking Dead". Dies hat mir das Lesevergnügen dann doch genommen. 
Es ergab sich nichts Neues und es stehen auch hier eher wieder die zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund. Nur waren diese auch wieder sehr schnell abgehandelt. Die Figuren wirkten wieder blass und es konnte kein Bezug zu ihnen aufgenommen werden. Ich hätte mir hier etwas mehr Tiefe gewünscht.

Ich habe auch nichts gegen Gefühle bei Männern, doch fand ich es eher unpassend, wie Ray und Scott sich gedanklich immer wieder für ihre tolle Freundschaft "lobten". Diese Gefühlsduselei passte zu den beiden einfach nicht.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mit den beiden auch nicht so viel anfangen konnte.

Nur Josh - der leider nur kurze Auftritte hat - war für mich ein interessanter Charakter, obwohl er auch etwas mehr Eigeninitiative hätte zeigen können. Er verlässt sich zu sehr auf seine Eltern, ich traue ihm jedoch viel mehr zu.

Die Story plätschert wieder vor sich hin, bis Personen auftauchen, die Schwung in die Geschichte bringen. Und doch kommt der Autor nicht mehr aus der Schiene heraus, dass alles einfach nichts Neues und schon mal da gewesen war.
So verlor ich dann doch das Interesse an der Geschichte und hätte es am Ende nicht doch noch eine interessante Wendung gegeben, hätte ich die Reihe wahrscheinlich abgebrochen. Aber so werde ich mich doch noch dem dritten Teil widmen.

Eins ist mir aber dann doch noch unangenehm aufgestoßen. Der Autor weist in seiner "Danksagung", die eigentlich eher eine "Bittstellung" ist, darauf hin, dass er Selfpublisher ist und deswegen auch auf Rezensionen und Empfehlungen angewiesen ist. Dies ist in meinen Augen jedoch nicht mehr erwähnenswert, das es ja jedem Selfpublisher so geht. Danke wird hier eigentlichem keinem gesagt, weshalb man die "Danksagung" eher in ein "Nachwort" ändern sollte.

Fazit:
Wider Erwarten war der erste Teil besser. So gibt es von mir nur 5 von 10 Punkten.

Verlag: Selfpublishing
erschienen: 2015
Printseiten: 240
Format: ebook
ISBN: 978-3-1507858868

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