Freitag, 20. Januar 2017

Sina bastelt... ZAUBERSTÄBE

Trends mache ich gerne mit... vor allem, wenn es ums Basteln geht und mir das gebastelte auch noch sehr gut gefällt.

Auf Facebook bin ich in einer neuen Gruppe, die sich rund um Harry Potter dreht. Dort bin ich auf viele Bilder gestoßen, die die selbstgemachten Zauberstäbe der Fans zeigen. Klar, dass das auch was für mich ist. Also kurz Gedanken gemacht und ab in den Baumarkt. Was dabei herausgekommen ist, wollte ich Euch mal zeigen.

© Sina Frambach
im Vordergrund seht ihr den Zauberstab von Harry Potter (nicht selbstgemacht)

Zuerst habe ich mir in der Bastelabteilung des Baumarktes lange Holzstäbe besorgt, die ich mir dann auf die passende Größe gesägt habe. Aus einem langen Stab habe ich drei kleinere Stäbe herausbekommen.

In vielen Videos, die ich mir bei YouTube angesehen habe, nahmen die meisten einfach große Pinsel und trennten den Pinselkopf ab (alternativ auch Essstäbchen). So war die perfekte Form des Zauberstabs natürlich schon da. Nur hatte ich so einen großen Pinsel nicht zu Hause und einen zu kaufen, war mir dann zu teuer. Die Holzstäbe sind da erheblich billiger und auch etwas dicker, so dass man sehr gut Muster hineinbekommt. Und man bekommt mehrere aus einem Stab heraus.

Nun stand bei mir das Problem an, den Zauberstab so zu gestalten, dass er sich zu einer Seite hin verjüngt. Zuerst dachte ich mit Schleifpapier per Hand abschleifen... wäre aber eine sehr lange Angelegenheit. Den Stab mit dem Taschenmesser zu schnitzen war eine harte Angelegenheit (Bucheholz). Den Elektrohobel traute ich mich nicht, da der Stab dafür zu dünn war und ich Angst hatte, dass zum Schluss kein Stab und keine Hände mehr da sind.

Also packte ich das Multifunktionswerkzeug (auch Dremel genannt) aus und bearbeitete den Stab mit dem Schnitzaufsatz so lange, bis er die gewünschte verjüngte Form angenommen hatte.

© Sina Frambach

Der Dremel hat auch den Vorteil, dass man mit verschiedenen Aufsätzen einfach arbeiten kann. So konnte ich ihn auch benutzen, um das Holz glatt zu schleifen. Ich glaube, das Ding wird mein neues Lieblingsspielzeug, weil es einfach so vielfältig ist.

Danach kam (natürlich auch mit dem Dremel 👍 ) das Muster rein, einfach eine Linie in das Holz hineingefräst. 

© Sina Frambach
Diese Linie habe ich dann mit Schnur "gefüllt", die ich mit der Heißklebepistole festgeklebt habe. 

© Sina Frambach

© Sina Frambach
Den hinteren Teil habe ich mit Schnur ummantelt.

© Sina Frambach
Danach kam Farbe ins Spiel. 

Ein dunkles Braun als Unterton. Hier musste ich 2 x anmalen, da die Schnur die Farbe förmlich aufgesaugt hat. 

© Sina Frambach

Als Kontrast habe ich die Schnur dann mit einem helleren Braun hervorgehoben. Für die Konturen habe ich das dunkle mit dem hellen Braun gemischt und "trocken" aufgetragen, d.h. ich hab den Pinsel so lange auf der Pappe abgestreift, bis fast keine Farbe mehr auf dem Pinsel war.

© Sina Frambach

© Sina Frambach

Fertig ist der Zauberstab.

© Sina Frambach

© Sina Frambach

Der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Man kann mit so vielen Materialien arbeiten. Ich habe hier nun auch schon Ton liegen, der an der Luft aushärtet. So kann man einen schönen Griff formen. Aber wie gesagt - alles ist möglich. 
Nun warte ich immer noch auf den Brief aus Hogwarts...

© Sina Frambach


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