Mittwoch, 4. April 2012

Rezension // Ally Condie - Die Auswahl von SINA


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Quelle: Fischer Verlag



Cassia wächst in der Umgebung der "Gesellschaft" auf. Diese überwacht in strengster Art alles. Nahrung, Schule, Arbeit, Freizeit. Nur 100 Gedichte, 100 Gemälde und 100 Lieder aus der früheren Zeit sind erlaubt. Alles ist geregelt und keiner zweifelt.
An ihrem Paarungsbankett erfährt Cassia, wer ihr idealer Partner ist. Doch auf dem Mikrochip, den sie mit Daten ihres Partners bekommt, erscheint nicht nur Xander, den sie mit 21 Jahren heiraten soll, sondern auch das Bild von Ky.
Cassia verliebt sich in Ky. Doch auch für Xander empfindet sie viel.
Cassia fängt an zu zweifeln und entwickelt einen eigenen Willen, den sie auch durchsetzen möchte. Doch muss dies noch heimlich geschehen, sonst wird sie deklassifiziert.

Das Cover ist in einem schlichten Weiß gehalten. Auf der Vorderseite sieht man ein Mädchen, dass in einer Glaskugel gefangen ist. Mit ausgestreckten Armen versucht sie, die Kugel zu zerbrechen.

Während der Geschichte merkt man deutlich, wie sehr Cassia aus dem ganzen System ausbrechen möchte, um endlich das zu tun, was sie will. Ihr ganzer Tag ist bestimmt von der Gesellschaft. Sie hat fast keine freie Minute für sich, denn auch die Freizeitstunden sind geregelt und werden ständig überwacht.
Selbst das Sterben ist geregelt.

Ich habe oft gedacht: Wieso begehrt keiner auf? Wieso lassen sich das alle gefallen? Doch erst im Laufe der Geschichte wird klar, warum dies keiner machen kann.

Die Story ist in Gegenwarts-Form geschrieben. Dies hat mich zu Anfang gestört, jedoch hat man sich schnell daran gewöhnt.

Cassia ist ein sehr sympathisches Mädchen. Sie ist klug und charakterstark.
Ky und Xander sind zwei total unterschiedliche Charaktere, jedoch beide auf ihre Art liebenswert.

Fazit:
Eine ungewöhnliche Geschichte, die mit einem Cliffhanger endet.
Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

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