Dienstag, 1. Mai 2012

John Misto: Des Teufels Stimme von CORINNA

INHALT:
Anna ist verschwunden. Das kleine Mädchen wurde am Heilig Abend aus der Christmette entführt und tauchte nie wieder auf. So sehr die Polizei sich auch bemühte, bis zum heutigen Tag gibt es kein Lebenszeichen von dem Mädchen.
21 Jahre später wird im Kloster St. Michael eingebrochen. Dabei werden bei diesem Einbruch frische Fingerabdrücke von Anna gefunden. Nur wie kann es sein? Lebt dieses Kind/ die Frau unter den Nonnen? Was ist damals passiert? 


 Ich war vor dem Lesen schon sehr gespannt auf mein erstes Buch von John Misto. Der Schauplatz ist ja Australien und ich finde die Krimis aus dieser Gegend sind wieder ganz anders als die aus Deutschland, Skandinavien oder den USA. Leider wurde das Buch mal sehr gelobt und dann wieder sehr zerrissen, aber ich habe ohne Vorurteile einfach begonnen.
Deswegen kann ich nun auch sagen, dass ich zu den Leuten gehöre die des Lobes für „Des Teufels Stimme“ sind. Ich war zu keinem Zeitpunkt von der Geschichte gelangweilt und habe das Buch total verschlungen. Die Charaktere fand ich angenehm und auch die Geschichte an sich hatte Wendungen, die ich so ganz sicher nicht vermutet hätte. Mit seinen 280 Seiten ist dieses Buch auch recht kurzweilig und etwas Spannendes für zwischendurch.
Mein Fazit: Ein überraschend spannender Krimi, den ich nur empfehlen kann. Man darf sich von den schlechten Kritiken nicht abschrecken lassen und sollte es einfach versuchen. 

10 von 10 Punkte!

Verlag: Fischer
Erschienen: 2008
Seiten: 288
ISBN:  978-3-10-400122-7


Quelle: Fischer Verlag

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