Donnerstag, 9. August 2012

Fischer, Christina M. - Dämonenbraut

Sophie ist eine Dämonenbraut, d. h. sie kann mittels eines Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension herbeirufen und sie für ihre Zwecke einsetzen. Und das tut sie, um das Böse zu bekämpfen.
Zusammen mit ihrem Partner Julius ist sie einem Fall auf der Spur, der ihre ganze Kraft abverlangt. Als sich Julius immer mehr seiner Bestimmung nähert, ein Vampir zu werden, kann Sophie nur eines tun: ihn gehen lassen und auf eigener Faust an dem Fall weiterarbeiten. Doch sie bekommt Hilfe. Der charismatische Hexenlord Samuel stellt sich an ihre Seite. Und er will nicht nur ihr Partner bei dem Fall sein, sondern auch der Mann in ihrem restlichen Leben. Doch Sophie will keinen Mann an ihrer Seite.

Zuerst ein herzliches Dankeschön an den Art Skript Phantastik Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Auf dem Cover sieht man eine wunderschöne junge Frau, die auf ihrer Stirn ein großes Zeichen trägt. Ein Dämonenmal. Dieses Zeichen spielt in dem Buch eine große Rolle, denn damit kann Sophie Dämonen aus einer anderen Dimension herbeirufen, damit sie für sie kämpfen.

Zuerst war ich von der Geschichte gar nicht so angetan, da doch sehr viele Fragen aufkommen und es sehr lange braucht, bis überhaupt eine richtig beantwortet wird. Doch dann hat sich die Story gewendet und wurde für mich persönlich extrem spannend.

Der Hauptcharakter Sophie, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, ist eine toughe, junge Frau, die ihren Job eigentlich sehr liebt. Hinter der toughen Dämonenbraut steckt jedoch ein verletzlicher Charakter, der sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen, zu vermitteln.

Auch die anderen Charaktere sind sehr ausgeprägt und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Mein Kopfkino hatte viel zu tun und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Leider waren mir manche Szenen zu schnell abgehandelt. Mit ein paar Seiten mehr hätte man etwas intensiver auf manches eingehen können.
Auch konnte ich mich nicht damit anfreunden, dass Sophie einen deutschen Nachnamen trägt (Berndt), aber leider nicht erwähnt wird, warum. Hat sie deutsche Vorfahren? Ist sie aufgrund ihres Talents ausgewandert?

Weiter wird im Klappentext damit geworben, dass Sophie zusammen mit ihrem Partner Julius den Fall lösen soll. Allerdings wird Julius ab ca. der Mitte des Buches nur noch sporadisch erwähnt und man wird im Unklaren gelassen, was genau denn mit ihm geschieht.

Die Fantasyelemente sind wunderbar und meine Lieblingscharaktere waren eindeutig Bash und Richie.

Auch die Erotik kommt nicht zu kurz.

Das Ende ist sehr überraschend und deutet stark auf einen zweiten Teil hin.

Fazit:
Der Debutroman einer Autorin, die das Zeug zu mehr hat. auch wenn viele Fragen offen bleiben: Mir hat zumindest dieses Buch sehr gut gefallen.

Ich vergebe 8 1/2 von 10 Punkten.

Verlag: Art Skript Phantastik Verlag
erschienen: 2012
Seiten: 328
ISBN: 9783981509205

Quelle: Art Skript Phantastik
s. a. Fischer, Christina M.

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