Dienstag, 21. Mai 2013

Rachel Gibson: Wer zuletzt lacht, küsst am besten von SONJA

Quelle: Goldmann

INHALT:
Sadie muss zu einer Hochzeit in ihrer texanischen Heimatstadt  Hier sagen sich Hase und Igel Gute Nacht und ihr graut vor dem Klatsch und Tratsch der Einwohner und dem Wiedersehen mit ihrem gefühlskalten Vater. Auf der Landstraße liest sie Vince auf, der eine Autopanne hat und unterwegs zu seiner Tante ist.

FAZIT:
Wer auf der Suche nach einer leichten und lockeren Liebesgeschichte mit spritzigen Dialogen ist, wird hier fündig. 

Sadie und Vince wollen beide keine Beziehung: nur ein bisschen Sex und da in der texanischen Kleinstadt die Auswahl an möglichen Bettpartner nicht gerade üppig ist, landen die beiden nach ordentlichen Gekabbel in der Kiste. Diese Dialoge sind wirklich zum Schmunzeln und teilweise ordentlich anzüglich. Mir hat es super gefallen.

Doch dann passiert, was immer in Liebesgeschichten passiert, etwas Unvorhergesehenes geschieht und Vince und Sadie müssen füreinander einstehen. Diese Variante (ich verrate nichts) ist gelungen und hat mich überzeugt. 

Anfänglich war ich immer am Überlegen, woher ich den Charakter des Vince kenne. Ab der Mitte des Buches wurde mir klar, Vince ist der Bruder von Autumn aus dem 6. Band der Seattle Chinooks Reihe "Küssen hat noch nie geschadet". Das Buch ist aber keine Voraussetzung, sondern einfach ein nettes Wiedersehen.

Auch die schrulligen Texaner in der Kleinstadt fand ich sehr gelungen, so dass ich mir vorstellen könnte, den ein oder anderen in Folgeromanen noch zu verkuppeln. Auch am Ende des Buches werden bereits ein paar Personen erwähnt, die vermutlich einen weiteren Band vorbereiten, da es diesbezüglich ein offenes Ende gibt. Da in der Verlagvorschau schon zwei weitere Titel (Küssen gut, alles gut und Das muss Liebe sein) ohne Inhaltsangabe auftauchen, bin ich gespannt und vergebe 10 von 10 Punkten.



Verlag: Goldmann
erschienen: 2013
Seiten: 320
ISBN: 978-3442477500


Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2013 
© Sonja Kochmann



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