Samstag, 30. November 2013

Rezension // Heidi Rehn - Die Liebe der Baumeisterin von SINA

Dora soll sich eigentlich der Bier-Braukunst widmen, so wie es in der Familie Tradition ist. Doch möchte sie eher Baumeisterin werden und Gebäude entwerfen. Ihr Vater ist damit jedoch nicht einverstanden und verheiratet sie in jungen Jahren mit dem Kammerrat Urban Stöckel, der fast 30 Jahre älter ist als sie. Trotz des großen Altersunterschieds ist die Ehe glücklich, den Urban unterstützt Dora in jeglicher Hinsicht und ermuntert sie sogar, das gemeinsame Haus zu entwerfen und den Bau zu leiten. Ihr zur Seite stellt er den Baumeister Veit Singeknecht. Dora und Veit merken jedoch bald, dass sie mehr füreiander empfinden und Dora ist hin- und hergerissen ob der verbotenen Gefühle für Veit und ihrer Liebe zu Urban.
Kurze Zeit drauf stirbt Urban bei einem schrecklichen Unfall auf der Baustelle und Veit wird beschuldigt, daran Schuld getragen zu haben. Er flieht aus der Stadt.
Zwei Jahre später erhält Dora Beweise für die Unschuld Veits und reist nach Krakau, um Veit von seiner Schuld zu befreien. Doch dort angekommen, gerät sie in Verdacht, Urban ermordet zu haben.

Heidi Rehn steht für historische Romane mit Tiefgang. Ich hatte nun wieder das Glück, das Buch zusammen mit der Autorin in einer Leserunde zu lesen und sage auch hier nochmals herzlichen Dank für Zeit und die sehr interessanten Antworten auf unsere Fragen.
Ich finde es immer wieder schön, das Buch zusammen mit den Autoren lesen zu dürfen. So bekommt man einige Hintergrundinformationen, die man sonst nicht erwartet hätte. Falls Ihr die Möglichkeit mal habt, nutzt sie.

Heidi ist eine sehr sympathische Frau, die mit Witz und Charme die staubige Geschichte zu einem Abenteuer macht.
So auch in dem mir vorliegenden Buch Die Liebe der Baumeisterin.

Auch wenn mich einige Längen im Buch gestört haben, war es doch spannend zu lesen und auch der gewohnt flüssige Schreibstil tut seiniges dazu.
Dora, der Hauptcharakter im Buch, ist eine sympathische junge Frau, die ihren Weg finden muss und leider einige Steine darin vorfindet. Doch nutzt sie diese, um sich einen neuen Weg zu bauen.

Es gab einige Figuren, denen ich zu Anfang unrecht getan habe, die sich im Laufe der Zeit entwickelt und sich so einen würdigen Platz verdient haben, um der Geschichte gerecht zu werden. Andere Figuren konnte ich von Anfang an nichts abgewinnen und dies hat sich auch bis Ende so gehalten.

Im 16. Jahrhundert war schon einiges moderner, trotzdem hatten Frauen es schwer, sich durchzusetzen. Doch mit den richtigen Männern an ihrer Seite haben es auch viele schaffen können.

Meine Lieblingsfigur in der Story war Mathilda. Sie ist der Hausdrachen. Allerdings hat sie einige positive Ansätze und so hatte die Autorin bei ihr auch einigen Spielraum. Sie hat eine sehr interessante Entwicklung durchgemacht.

Veit allerdings hat sich keinen Platz in meinem Herzen verdient. Er war mir sehr unsympathisch, was aber allein meine Meinung widerspiegelt. Heidi hat uns ein Bild gezeigt, wie sie sich „ihren“ Veit vorstellt. Er ist eben nicht so ganz mein Typ: Portrait of a man.

Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hatte ich Spaß beim Lesen. Ich war gerne mit Dora unterwegs und habe auch einiges gelernt, gerade was die Baukunst im 16. Jahrhundert anging. Dies ist für mich immer wieder interessant zu lesen, da ich mir auch gerne alte, architektonisch interessante Gebäude ansehe. Ich glaube, wenn ich früher gelebt hätte, wäre ich auch etwas aufmüpfig gewesen und hätte mir einen „Männerberuf“ ausgesucht.

Fazit:
Geschichte interessant verpackt mit liebenswerten Charakteren und einer Hauptfigur, die für die Liebe sogar den Tod in Kauf nimmt.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

Verlag: Droemer Knaur
erschienen: 2013
Printseiten: 751
ISBN: 978-3-426-65313-5

Freitag, 29. November 2013

Rezension // Nicholas Vega - Der Junge, der Glück brachte von SINA

Als Lynettes Mutter unerwartet stirbt, stürzt für die 14jährige eine Welt zusammen. Sie und ihre Geschwister müssen urplötzlich mit einem trauernden Vater zurecht kommen und ihre eigene Trauer verarbeiten. Dabei verkriecht sich jeder in seiner eigenen Welt. Als Lyn ein Buch geliehen bekommt, dass den Titel „Der Junge, der Glück brachte“ trägt, widmet sie sich wieder ihrem liebsten Hobby, dem Lesen. Je mehr sie liest, umso mehr wird sie von dem Buch gefangen und findet sich plötzlich in Immerheim wieder, der Heimat von Jeronimus, einem 9jährigen Jungen, der Glück bringt. Lynette und Jeronimus freunden sich an und je näher Lynette den kleinen Jungen kennenlernt, umso mehr merkt sie, dass er Hilfe braucht. Und so nimmt sie zusammen mit ihm den Kampf gegen den Schattenmann auf.

Während des Lesens des Buches habe ich einiges durchgemacht. Ich habe geheult, ich habe gelacht, ich habe gelitten und ich habe mir vor allem viel gewünscht: dass Jeronimus geholfen wird, dass Lynette geholfen wird, dass alle ihren Frieden finden und der größte Wunsch war: ein Happy End.

Ob ich dies bekommen habe, kann ich natürlich nicht schreiben. Aber ich kann eins mit Gewissheit sagen: Der Junge, der Glück brachte ist mein absolutes Jahreshighlight.

Ein so zauberhaftes, fantastisches, trauriges und zugleich Hoffnung machendes Buch habe ich noch keines gelesen.

Von Nicholas Vega hatte ich dieses Jahr schon Demor – Einfach bösartig gelesen und war von seinem sarkastischen Schreibstil begeistert. Aber der Autor kann auch anders. Gefühlvoll und mit einer Liebe zum Detail beschreibt er mit Der Junge, der Glück brachte das Leben von Lynette, die durch den unerwarteten Tod der Mutter plötzlich alleine zurecht kommen muss. Ihr Vater stürzt sich in die Arbeit, um den Tod der Mutter zu verarbeiten, und lässt Lynette – die ja die Große im Haus ist – mit ihren Ängsten, Sorgen und der Trauer alleine.
So flüchtet Lynette in eine in einem Buch beschriebene Traumwelt: nach Immerheim. Oder ist es gar keine Traumwelt? Je mehr Lynette liest, umso mehr ist sie sich sicher, dass Immerheim und damit auch Jeronimus, ein 9jähriger Junge, wirklich existieren.

Der Schreibstil ist mitfühlend, detailreich und vor allem mitreißend. In jeder freien Minute habe ich das ebook zur Hand genommen, habe sogar auf dem Handy gelesen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Selten ging mir ein Buch so nah. Ich dachte darüber nach und habe mich natürlich selbst gefragt: Was ist Glück?

Der Autor schrieb im Nachwort, dass das Buch fast nicht zustande gekommen wäre. Umso froher bin ich, dass er es doch verwirklichen konnte und das ich das Buch lesen durfte. Hier geht mein Dank auch nochmals an den Autor.

Wer Glück sucht, sollte zu dem Buch greifen. Es hat mich sehr glücklich gemacht, es zu lesen. Und letztendlich habe ich auch gelernt, dass ich mein Glück nicht suchen muss, sondern es schon die ganze Zeit besitze.

Die Figuren sind liebevoll beschrieben und fast greifbar. Ich konnte mir alle in meinem Kopfkino sehr gut vorstellen. Auch die Fantasiewelt Immerheim war bildhaft vor meinen Augen. Die Trennung zwischen fiktiver und realer Welt war genaustens vollzogen und doch haben sich beide immer wieder etwas vermischt.

Sehr gut gefallen hat mir die Einbindung verschiedenster Filmzitate bzw. auch die Erwähnung einiger Wörter, die in Filmen vorkommen. Ich konnte fast alle zuordnen und musste hier auch das ein oder andere Mal mehr als schmunzeln. Vor allem, weil viele einfach nur sehr passend waren.

Schon bei meiner Rezi zu Rashen – Einmal Hölle und zurück von Caroline Wahl hatte ich geschrieben, wer in seinem Roman Johnny Depp erwähnt, der hat mich sowieso schon an der Angel. Auch hier gibt es eine kurze Parallele ;-)

Auch das Cover ist wunderschön. Es regt die Fantasie an und ist genauso zart, wie die Geschichte, die sich in dem Buch befindet.

Ich könnte noch stundenlang über das Buch philosophieren, aber letztendlich bleibt mir nur ein Fazit:
Unbedingt lesen und einfach glücklich sein.

Von mir gibt es glückliche 10 Punkte.

Verlag: Selfpublishing
erschienen: 2013
Format: ebook
Printseiten: 331
ASIN: B00GHU3HVQ

s. a. Bibliografie Nicholas Vega

Mittwoch, 20. November 2013

Rezension // Inka Loreen Minden - Ice: Warrior Lover von SONJA


Veronica, die Tochter eines Senators, kehrt mit ihrem neuen Bodyguard Ice, nach New World City zurück. Ihr Vater hat Großes mit ihr vor und will für sie einen Platz im Regime. Doch Veronica, die bereits Zweifel am praktizierten Unrecht des Regimes hegt, findet den Warrior Ice immer anziehender. Als beide für das Regime ihre Gefühle und Neigungen unterdrücken sollen, passiert.... 

Vorab: Die beiden Vorbände Jax und Crome sollten zum besseren Verständnis unbedingt gelesen werden. Der dritte Band Ice stellt einen würdigen Abschluss dar, welchen ich persönlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen habe. Denn diese Jungs sind wirklich Klasse: Eingebettet in eine dystopische aktionreiche Handlung räkeln sich die Jungs mit toughen Heldinnen durch die Laken. 
Ich hoffe daher, dass die Autorin eine Möglichkeit findet, neben den bereits angekündigten Bonusstories um Storm und Nitro noch ein bisschen weiter zu schreiben.

Besonders gelungen, fand ich auch das humorvolle erotische Abschlusskapitel, in das ein gelungener "Vogelwitz" und ein Witz auf Kosten von Tarzan und Jane gekonnt eingeflochten wurde. Lest die Trilogie (?) doch einfach selbst.

Für diesen Hattrick vergebe ich erneut 10 Punkte!


Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

erschienen: 2013
Seiten: 236

ASIN: B00GIUAM8Q
ISBN: 978-1493737406

Montag, 18. November 2013

Rezension // Kristina Ohlsson - Aschenputtel von SONJA

© Sonja Kochmann

Während eines Zwischenstopps in einem Bahnhof werden Mutter und Tochter getrennt. Als die Mutter den Zug wieder erreicht, ist das Kind verschwunden. Das schwedische Ermittlerteam aus Alexander Recht und Frederika Bergman versucht, das Kind zu finden. Doch dann verschwindet ein zweites Kind.

Nach der Lesung zum dritten Teil "Sterntaler" beschloss ich die Reihe um Frederika Bergman in der richtigen Reihenfolge zu beginnen.

Aller Anfang war schwer. Ich hatte etwas Mühe mich mit der kühlen reservierten Art von Frederika anzufreunden, obwohl dies vermutlich genau Ziel der Autorin war. Denn hier bilden Polizisten und eine Akademikerin ein Ermittlerteam. Genau dies ergibt unterschiedliche Sichtweisen, die auch dem Leser auffallen (sollen?).

Auch die übrigen Ermittler haben alle "ihr persönliches Päckchen" zu tragen. Diese Einführung dauerte mir ein wenig zu lange. Doch dann wurde die Spannung ab der Mitte des Buches rasant. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich ja nichts verpassen wollte. Die Ermittler raufen sich zusammen und finden natürlich den Bösewicht, der durch einige literarische Finten tatsächlich erst in den letzten Kapiteln entlarvt wird.

Da die Opfer hier Kinder sind, ist dieses Buch jedoch nichts für schwache Nerven von Eltern: 7 von 10 Punkten für den Start der schwedischen Thrillerreihe.

Verlag: Limes
erschienen: 2011
Seiten: 496
ISBN: 978-3442375806


© Sonja Kochmann



Rezension // Rebecca Gablé - Das Haupt der Welt von SONJA

© Sonja Kochmann

Brandenburg 929: König Heinrich I nimmt während einer Schlacht die Fürstenkinder Tugomir und Dragomira gefangen. Während Dragomira Geliebte des Prinzen Ottos wird, folgt Tugomir seiner inneren Stimme und wird Heiler und Fürsprecher seiner slawischen Mitgefangenen. Als Otto selbst den Thron besteigt, hat dieser einige Feinde gegen sich und muss Intrigen und Kriege überstehen. Die Schicksale der Drei sind miteinander verflochten.

Als großer Fan der Waringham-Reihe war ich gespannt und wurde erst einmal durch die Vielzahl der slawischen Namen erschlagen. Nachdem ich mich nach circa 80 Seiten eingewöhnt hatte, fand ich Liebe, Intrigen, Rache, Krieg und Frieden wieder einmal gelungen.

Ein echter Gablé:

Tugomir ist hin und hergerissen zwischen seinen slawischen Wurzeln, die hier sehr schön durch die Heilkünste  und die sächsischen christlichen Geiselnehmern unterstrichen werden. Dadurch ist er eine hervorragende Wahl als Hauptfigur Einblick in beide Seiten (Sachsen und Slawen) zu geben.

Die Intrigen und Kriege ausgelöst durch Ottos Bruder Henning fand ich etwas anstrengend und auf den letzten 200 Seiten sogar etwas ermüdend. Dies mag auch dran gelegen haben, dass mir die Geschichte um Otto nicht so präsent war wie zum Beispiel die Geschichten um Heinrich den VIII. und seine Liebeleien. Die Aufklärung kam zwar durch die Autorin im Nachwort selbst, konnte jedoch nicht so ganz über die Durststrecke am Ende hinweg helfen. Auch fehlte mir der Glanz des englischen Hofes.

Daher vergebe ich 7 von 10 Punkten.

Verlag: Bastei Lübbe
erschienen: 2013
Seiten: 864
ISBN: 978-3431038835



Gesehen auf der Frankfurter Buchmesse 2013 
© Sonja Kochmann

Sonntag, 17. November 2013

Rezension [Hörbuch] // Petra Schier - Vier Pfoten und das Weihnachtsglück von SINA

Sophie schreibt eine eMail an den Weihnachtsmann. Ihr Wunsch – die große Liebe zu finden – soll für sie ihn zehn Jahren in Erfüllung gehen.... 10 Jahre später: Sopie hat einen Großauftrag bei der Zeitschrift „Zeitschritte“. Sie soll Photos über Weihnachtsbräuche machen und dabei mit Carsten Braumann zusammenarbeiten. Doch die beiden sind wie Feuer und Wasser. Sie streiten sich unentwegt. Irgendwie können sie sich zusammenraufen und verlieben sich sogar ineinander. Carstens Cockerspanieldame Lulu gefällt dies sehr, hat sie Sophie doch gleich ins Herz geschlossen. Doch Carsten verschweigt Sophie, wer er wirklich ist. Als Sophie hinter das Geheimnis kommt, trennt sie sich von Carsten. Das kann Lulu gar nicht akzeptieren und zusammen mit den Weihnachtselfen versucht sie, die beiden wieder zusammenzubringen.

4 ½ Stunden Hörvergnügen liegen vor einem, wenn man die erste CD in den CD-Player schiebt. Günter Merlaus angenehme Stimme entführt einem sofort in eine weihnachtliche Geschichte rund um die Liebe und natürlich einer kleinen, verwöhnten Cockerspanieldame namens Lulu.

Alles beginnt harmlos mit einem neuen Job für Sophie. Als sie jedoch ihrem Partner Carsten zugeteilt wird, beginnen die Turbulenzen. Die beiden können sich am Anfang so gar nicht ausstehen und giften sich ständig an.

Der Schlagabtausch zwischen den beiden war einfach köstlich. Ich musste mehr als einmal schmunzeln, weil sich beide einfach nichts schenkten.
Sophie ist eine sehr sture Person, die sich nichts gefallen lässt und in der Hitze des Gefechts auch nur ihre eigene Meinung gelten lässt. Trotzdem ist sie sehr sympathisch, hat eine clevere Art und das Herz auf dem rechten Fleck.
Carsten ist sehr introvetiert, was seine Leben betrifft. Da er nicht gerne etwas von sich preis gibt, rettet er sich teilweise in Ausflüche und bringt sich damit in eine eher verzwickte Lage, aus der er so schnell nicht mehr rauskommt.

Die Hündin Lulu kommt immer mal wieder zu „Wort“. Sie macht sich Gedanken, wie sie Sophie und Carsten dazu bringen kann, sich zu vertragen. Hilfe bekommt sie dabei von Weihnachtselfen, die vom Weihnachtsmann den Auftrag erhalten haben, Lulu zu helfen.

Die Zeit verfliegt nur so, wenn man Günter Merlau zuhört und die Autorin Petra Schier hat mir ihrer Weihnachtsgeschichte wieder ein kleines Stück heile Welt geschaffen, das gerade in der Vorweihnachtszeit mit Streß, Hektik und allen anderen Problemen ganz besonders wichtig ist.

Fazit:
Um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, ist dieses Hörbuch genau das Richtige.

10 von 10 Punkten.

Verlag: Radioropa
erschienen: 2013
Format: 4 CD`s 
Dauer: 4 Stunden, 31 Minuten
ISBN: 978-3-8368-0728-9

Donnerstag, 14. November 2013

Rezension // Ulf Schiewe - Das Schwert des Normannen (01) von SINA

Gilbert lebt als Schweinehirt bei den Hautevilles, nachdem er als Kind aus seinem Dorf entführt wurde. Im Alter von 17 Jahren macht er sich zusammen mit Robert Guiscard von Hauteville auf den Weg nach Süditalien, wo sie sich einen Namen als Kriegsherren machen wollen. Doch bis dies geschehen ist, liegt noch ein weiter Weg vor ihnen. Sie beginnen als Raubritter die Umgebung unsicher zu machen, um sich das nötige Gold anzueignen und schrecken vor fast nichts zurück.
Doch dann haben sie plötzlich ein ganzes Heer gegen sich. Die Lage scheint aussichtslos.

Seit seinem ersten Buch (Der Bastard von Tolosa) bin ich Ulf Schiewes Schreibstil total verfallen und freue mich jedesmal sehr über seine neuen Werke.

Mit der Normannen-Reihe hat der Autor jedoch etwas anderes erschaffen. Bleibt er dem historischen Genre treu, ändert er seinen Schreibstil und legt mit "Das Schwert des Normannen" einen Auftakt zu einer Reihe vor, die sich um den jungen Gilbert und eine Truppe unerschrockener Normannen dreht.

Ich muss zugeben, dass mir die Geschichte nicht so gut gefallen hat, wie die anderen Werke des Autors. Vielleicht liegt es an dem geänderten Schreibstil, vielleicht auch an der Brutalität, mit der die Normannen vonstatten gingen oder gar die Erzählweise aus Sicht Gilberts.

Die Rauheit der Normannen hat mich jedoch auch fasziniert. Sie nehmen sich, was sie wollen, schrecken vor nichts zurück und setzen ihren Willen auch mit aller Macht durch. Sie sind stolz und unbeherrscht, gierig und herrschsüchtig. Dies kommt in dem ersten Teil der Reihe sehr gut rüber.

Dieser Stolz führt letztendlich soweit, dass sie sich einer Heermacht gegenüber sehen, die es zu vernichten gilt.

Deutlich merkt man dann jedoch, dass die Denkweise der Normannen sich ändert und sie überlegter an manche Sachen herangehen.

Die Geschichte wird aus Gilberts Sicht geschildert, jedoch eher als Geschichtsaufsatz und mit weniger Emotionen. Meist weiß man nicht, was Gilbert über die Situation denkt. Nur wenn es um Gerlaine, Gilberts große Liebe geht, werden Gefühle deutlich. Gilbert hat es nicht leicht mit Gerlaine. Aber sie auch nicht mit ihm. Ich finde gerade Gerlaine ist dem Autor sehr gut gelungen.

Viele Figuren aus der Geschichte sind mir ans Herz gewachsen, allen voran Thore, ein wortkarger Normanne, der das Herz auf dem rechten Fleck hat.

Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und am Ende wird man mit einem Cliffhanger sitzengelassen. Nun beginnt das Warten auf den zweiten Teil.

Auch wenn ich einige Kritkpunkte habe, war die Geschichte doch durchweg interessant und auch faszinierend zu lesen.

Fazit:
Die Normannen erobern Süditalien - und wir dürfen sie auf ihrem Weg begleiten.

Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

Verlag: Droemer Knaur
erschienen: 2013
Format: Taschenbuch
Printseiten: 397
ISBN: 978-3-426-51316-3

Dienstag, 12. November 2013

Rezension // Inka Loreen Minden - Secret Passions : Opfer der Leidenschaft von SONJA


Im London des 19. Jahrhunderts werden Adlige auf offener Straße ermordet  Alle haben ein Geheimnis: Sie begehren Männer! Detective Derek Brewer ermittelt im "Herrenclub" und trifft dort auf den "noch" unerfahrenen Earl Simon Grey. Beide sind trotz der tödlichen Gefahr angetan voneinander.

Bislang hatte ich aus dem Genre der sogenannten "Homoerotik" erst ein Werk (auch aus der Feder von Inka Loreen Minden) gelesen. Dies viel relativ harmlos aus, da mir ein Part harmlos erschien (s. Rezension zu Beim ersten Sonnenstrahl). So kam es, dass ich nach einem kleinen Austausch mit der Autorin zu Secret Passions gekommen bin.

Hier geht es recht fix zur Sache. Auch wenn Simon ein unerfahrener Partner für Derek darstellt, lässt er sich jedoch voll auf diesen ein. Die Sexszenen sind glaubhaft und stilvoll geschildert, so dass man(n) - in meinem Fall jedoch frau (genau genommen sogar heterofrau - dies sogar recht ansprechend fand.

Die historische Umgebung mit Kriminalfall wurde spannend gestaltet und aufwendig recherchiert  so dass der erotische Roman auch zu einem spannenden Leseabend beigetragen hat. 

8 von 10 Punkten.

Verlag: Dead Soft Verlag
erschienen: 2011
Seiten: 280
ISBN: 978-3934442818


Rezension // Robin Gold - Die Liste der vergessenen Wünsche von SONJA


Claras Leben scheint mit dem unerwartetem Tod ihres Verlobten zu enden. Doch als sie bei einem Besuch bei ihrer Mutter eine Liste aus Kindertagen findet, gerät sie ins Grübeln. All diese Dinge fand sie einmal wichtig und wollte sie bis zu ihrem 35. Geburtstag erledigt haben. Die Liste wird nun für Clara ein Weg zurück ins Leben.

Als ich den Klappentext gelesen habe musste ich doch gleich an eins meiner Lieblingsbücher Jill Smolinski - Die Wunschliste denken. Dies bedeutet natürlich hohe Erwartungen an ein Buch. Das Buch ähnelt in den Grundzügen schon "Der Wunschliste" doch gibt es ein paar gravierende Unterschiede:

Was passiert, wenn man die Liebe seines Lebens verliert und man doch so viele Träume von der gemeinsamen Zukunft hatte? Ich gebe zu, dass ich bei Büchern eigentlich nicht nah am Wasser gebaut bin, doch hier schafft es die Autorin, die Gefühle Claras mit all ihrer Verzweiflung wiederzugeben.

Dies spricht eigentlich doch sehr für ein extrem trauriges Buch, oder? Aber hier wird getrickst, denn die Familienmitglieder und auch Lincoln, ein Freund, der an Bedeutung gewinnt, haben viel Charme und führen einige Dialoge, bei denen man ins Schmunzeln kommt.

Auch die Liste ist nicht einfach irgendeine Liste, sondern es sind Wünsche eines Kleinkindes: hier soll zum Beispiel eine vergrabene Blockflöte gefunden oder ein Lebkuchenhaus gebacken werden.

Ein solches Buch schreit natürlich nach Taschentüchern, Herz und Happy End. Ich vergebe volle Punktzahl (10 Punkte) für die emotionale Achterbahnfahrt, die mich teilweise selbst ins Grübeln gebracht hat.


Verlag: Blanvalet
erschienen: 2013
Seiten: 352
ISBN: 978-3764504847

Gesehen auf der Frankfurter Buchmesse 2013 
© Sonja Kochmann

Mittwoch, 6. November 2013

Rezension // Chris P. Rolls - Bodycaught von SINA

Alec möchte die große Liebe kennenlernen und hofft, diese ausgerechnet im berühmten „Gaytronic“, dem Schwulenclub der Stadt, zu treffen. Und das Schicksal meint es gut mit ihm. Er trifft auf Adrian, der ihn mit zu sich nach Hause nimmt und ihn nicht nur mit Worten verführt. Alec verliebt sich über Nacht in den attraktiven Adrian, der ihm immer wieder verspricht, ihn nie wieder gehen zu lassen. Alec merkt zu spät, dass aus dem Spiel Ernst geworden ist, denn Adrian fesselt Alec ans Bett und benutzt ihn als seinen Sexsklaven. Als durch einen Polizeieinsatz Alec endlich befreit wird, lernt dieser den Polizisten Mike kennen. Und verliebt sich. Doch Mike ist hetero. Sie werden gute Freunde und Mike muss bald erkennen, dass er mehr für Alec empfindet als nur Freundschaft.

Eigentlich dachte ich, dass mich die Autorin nicht mehr überraschen kann. Alle Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe, waren durchweg wunderbar. Doch mit Bodycaught hat Chris P. Rolls nochmal eins drauf gesetzt.

Mit einer im wahrsten Sinne des Wortes von Anfang an fesselnden und sehr gefühlvollen Geschichte wird man in die Welt von Alec und Mike entführt, die – als sehr ungleiches Paar – viele Höhen und Tiefen durchmachen müssen, bevor sie ein ruhiges Leben führen dürfen.

Gerade der Anfang hat mich sehr aufgewühlt, da Alec ans Bett gefesselt vier Monate lang als Sexsklave gehalten wird. Sein Entführer Adrian wird sehr charmant und überzeugend dargestellt und ich konnte Alec sehr gut verstehen, dass er sich von ihm überrumpeln ließ und auch keine Chance hatte, sich zu wehren, geschweige denn zu fliehen.
Mit Alec hat die Autorin eine Figur geschaffen, die sich im Laufe des Buches sehr entwickelt. Sein Gegenpart ist Mike, der mir von Anfang an sehr sympathisch war. Auch er macht eine große Entwicklung durch und ist am Ende nicht mehr der, der er mal war.

Auch die Nebencharaktere – die aber eine doch sehr große Rolle spielen – sind wunderbar gezeichnet und passen wie die Faust aufs Auge. Sie bringen Farbe in die Geschichte – manche mehr, manche weniger. Wie dies gemeint ist, kann ich hier nicht schreiben. Da hilft nur eins: die sehr gefühlvolle Geschichte lesen und genießen.

Die Autorin hatte mich zu Anfang gewarnt, dass ich Taschentücher brauchen werde. Und sie hatte damit vollkommen recht. Denn die Tränen sind mehr als einmal geflossen. Dieses Mitleiden mit den Figuren finde ich für mich sehr wichtig, denn es zeigt mir, dass mich die Story überzeugen konnte.

Die Erotik- bzw. Sexszenen sind sehr ausgeprägt beschrieben und vielleicht nicht für jederman geeignet, trotzdem ist alles gefühlvoll dargestellt.

Fazit:
Bodycaught fesselt.

10 vom 10 Punkten.

Verlag: Selfpublishing
erschienen: 2013
Format: ebook
ISBN: 978-1492940548

Montag, 4. November 2013

Lesung // Kristina Ohlsson - Sterntaler von SONJA

Herbstzeit ist Krimi- und Thrillerzeit. Denn wenn es draußen dunkel wird, ist es besonders schön mit einer warmen Decke und einer heißen Tasse Tee versunken in ein spannendes Buch auf der Couch zu sitzen.

Daher war ich besonders neugierig auf die Lesung mit Kristina Ohlsson, von der ich bislang zwar die blutrünstigen Cover und die "Märchentitel" wahrgenommen hatte, aber noch kein Buch gelesen habe.

Durch den Abend führte Günter Keil und den deutschen Part las Nina Petri, mit einer mitreißenden Stimme.


© Sonja Kochmann


Der Abend wurde mit dem Hinweis eröffnet, dass die Autorin zwar aufgrund ihrer Schulbildung deutsch versteht, aber außer der Begrüßung die Fragen lieber auf englisch beantwortet  Dies fand ich sehr interessant, da es mir mit meinem Englischkenntnissen ähnlich geht. Auch hat sie am Bahnhof von Hannover die Ernst August Figur gleich erkannt, da ihre Mutter eine große Anhängerin der Klatsch- und Tratschzeitungen ist.

Kristina Ohlsson hat gegenüber so manchen Autoren einen entschiedenen Vorteil. Sie kennt die Polizeiarbeit: Denn sie hat früher im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismus-Expertin bei der OSZE in Wien gearbeitet. Nun muss man sich ihre Arbeit dort allerdings so vorstellen, dass sie am Schreibtisch gesessen hat und keinen wilden Verfolgungsjagden durch Stockholm nachgegangen ist.

Ob Männer oder Frauen die besseren Ermittler seien, ließ die Autorin schmunzelnd offen. Allerdings erklärte sie den Unterscheid zwischen Polizisten und akademischen Ermittlern: Polizisten sehen einen Baum und noch einen Baum und noch einen. Akademiker fragen sich, was es für Baumarten sind, die sie sehen.

Viele ihrer Kollegen lesen ihre Bücher und unterstützen sie bei der Namensfindung und geben ihr nach wie vor ein positives Feedback. Als sie mit ihrem ersten Buch Erfolg hatte, hat sie ihren Job aufgeben und hat dies nie bereut, da es sich um einen lang ersehnten Traum handelte.
Sie war bereits als Kind eine ausgeprägte Leseratte, so dass ihre Mutter sie im Alter von 10 Jahren ständig ermahnte, dass diese ständige Leserei und auch Schreiberei zu nichts führen würde. Die Autorin lachte an dieser Stelle sehr offen und meinte Fehler passieren. "Lassen sie ihre Kinder lesen."


© Sonja Kochmann


Also liebe Buchfreunde: Eine von uns hat es geschafft. "Eine von uns" trifft es wirklich. Ich habe schon viele Autoren bei Lesungen erlebt und ich fand Frau Ohlsson sehr offen, freundlich und auf dem Boden geblieben. Jemand der es geschafft hat, sein Hobby zu seinem Beruf zu machen. Respekt!

Witzig fand ich auch, dass Kristina Ohlsson ihren Part auf schwedisch vorgelesen hat. Der Klang dieser Sprache ist doch erheblich anders. Allerdings gebe ich zu, dass mir diese Passagen teilweise etwas zu lang waren. Dies erging nicht nur mir so, denn im Publikum saßen genau 3 Leute die schwedisch sprachen und wenn man in die Gesichter der Zuhörer schaute, merkte man, dass die Leute aus Mangel der Sprachkenntnisse ein wenig gelangweilt waren. Dies änderte sich jedoch schlagartig,als Nina Petri mit ihre rauchigen Stimme die deutschen Passagen las. Sehr mitreißend und sehr sympathisch.


© Sonja Kochmann


Das vorgestellte Buch "Sterntaler" ist ein sehr blutiges Buch, bei dem laut Autorin die blutige Szene zuerst entstanden ist. Diese wurde am Anfang ohne Kommentar vorgelesen und ich musste gleich an die Legende der Snuff-Filme denken. Diese war hier auch tatsächlich Ursprung für den Roman.


© Sonja Kochmann


Auch der Aspekt, dass Kinder- und Jugendbuchautoren immer nett erscheinen, wurde hier mit berücksichtigt. Wer hätte Astrid Lindgren denn schon einen Mord zugetraut? Die Dreh- und Angelpunkte wurden hier natürlich nicht verraten, aber das Buch interessiert mich nun sehr. Allerdings werde ich die korrekte Reihenfolge lesen, da sich die Ermittler von Buch zu Buch weiterentwickeln. Hier wurde auch bereits gedroht, dass man nie weiß, wie es den "armen" Ermittlern im Buch Nr. 4 ergehen wird.


© Sonja Kochmann


Man hat jedoch gemerkt, dass Frau Ohlsson, Astrid Lindgren verehrt und ihr am liebsten einen Nobelpreis verleihen würde. Denn diese Bücher seien zeitlos und werden immer noch gelesen. Sie selbst schreibt übrigens auch Kinder- und Fachbücher, die voraussichtlich in Deutschland erscheinen werden.

Für einen Thriller benötigt sie übrigens nur 7 bis 8 Wochen, denn ein Manuskript ist wie ein guter Freund und ist immer dabei. Das Ende eines Buches ging sogar in der Vergangenheit mit auf Jerusalemreise und wurde dort fertiggestellt. Viele Dinge ergeben sich beim Schreiben und aufgrund der kurzen Fertigstellungsphase schreibt sie mindestens 3 Kapitel am Tag. Sie könne sich gar nicht vorstellen "nur" eine Seite pro Tag zu schreiben, da man ja sonst aus den Szenen herausgerissen würde.

Ein gelungener Abend, der Lust auf Thriller und auf weitere Lesungen in der gemütlichen Buchhandlung Leuenhagen und Paris macht. Danke.


© Sonja Kochmann


Freitag, 1. November 2013

Rezension // Jonathan Stroud - Lockwood & Co.: Die seufzende Wendeltreppe (01) von SINA

Die drei Agenten der Agentur Lockwood & Co, Anthony Lockwood, Lucy Carlyle und George Cubbins haben sich auf Geisterjagd spezialisiert. Bei einem Auftrag passiert jedoch ein Missgeschick und das vom Geist befreite Haus brennt ab. Eine große Geldklage kommt auf die Agentur zu. Dann bekommen sie die Chance, ein ehemaliges Kloster von einer Geisterplage zu befreien. Allerdings kommt bei den Recherchen heraus, dass bis jetzt auch schon viele daran gescheitert sind – und sterben mussten.

Jonathan Strouds neuester Streich steht in keinster Weise seiner berühmten Bartimäus-Tetralogie nach. Genauso scharfzüngig und vor allem auf eine witzige Weise kommen in diesem Werk die drei Hauptakteuer Lockwood, Lucy und George daher.

Es war erfrischend, nach den ganzen Vampir- und Werwolf-Geschichten eine Art Ghostbuster-Story zu verfolgen. Nur dass die Geister in keinster Weise mit den Geistern aus dem Ghostbuster-Filmen zu vergleichen sind. Sie sind herrsch- und rachsüchtig, bei Berührung können sie töten und vor allem sind sie ruhelos. Und dass sich Lockwood und seine beiden Agenten Lucy und George darauf einlassen, diese zu bekämpfen, erfordert sehr viel Mut.

Die Hauptcharaktere sind sehr jung, mussten allerdings auch früh erwachsen werden, denn in der von Jonathan Stroud erschaffenen Welt bleibt einem keine Zeit, Kind zu sein. Denn Kinder sind es, die die Geister am Besten wahrnehmen können. Und so werden diese auch früh eingespannt, müssen Nachtwachen übernehmen und gegen eben diese Geister auch kämpfen.

Die Geschichte wird aus der Ich-Sicht Lucy's beschrieben und so bekommt man auch ihre Gedanken mit. Diese sind alles andere als kindgerecht und zielen nur auf eins hinauf: die Welt von den Geistern zu befreien und selbst am Leben zu bleiben.

Es hat richtig Spaß gemacht, die drei auf ihrem Weg und ihren Aufträgen zu begleiten. Die Idee, die Jonathan Stroud hier in meinem Augen perfekt umgesetzt hat, ist einfach genial und so kommt man voll auf seine Kosten.
Allerdings hat mich Anthony Lockwood, der Chef der Agentuer, doch sehr an Nathaniel, die Hauptfigur aus den Bartimäus-Büchern erinnert. Sie haben beide die etwas selbstgefällige Art.

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Mystik, Fantasy und eben dem Charme, der dem Schreibstil des Autors anhaftet.

Fazit:
Von mir gibt es die volle Punktzahl, da die Story einfach mal was anderes ist. 
10 von 10 Punkten.

Verlag: cbj
erschienen: 2013
Format: ebook
Printseiten: 432
ISBN: 978-3-641-10603-4