Sonntag, 21. Dezember 2014

Interview // mit Anne Sonntag von SONJA

Heute ist Sonntag und der 4. Advent; daher haben wir etwas Besonderes für Euch: Ein Interview mit Anne Sonntag! Viel Spaß beim Lesen.

Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht?

Anne: Der pure Zufall. Es war eine Idee, die dann letztlich zu „Irgendwo dazwischen“ wurde. Die Idee von drei Freundinnen, die erwachsen werden. Von Freundinnen, die auch mal neidisch sind, sich vergleichen, sich aber gegenseitig wichtig sind. Echte Freundinnen eben.



Woher kam die Idee für das Buch „Eigentlich Liebe“?

Anne: Die wurde im Chat mit Adriana geboren. Die Geschichte hieß mal „Liebeswogen“, hatte 80 Seiten und Clara hieß Conni. Sie war als Serie gedacht, and along came Piper (und es wurde ein Roman). Der Rest ist Geschichte. 

Wie lange dauerte das Schreiben? Wie schreibst Du?

Anne: „Eigentlich Liebe“ schrieb sich fast von allein. Das, was letztlich wirklich gedauert hat, war dann das Überarbeiten und Feilen.

Wie lange dauerte es, bis Du einen Verlag für Dein Buch gefunden hast?

Anne: Das ging tatsächlich erschreckend schnell. Ich hatte die ersten 80 Seiten, also die erste Episode, und die habe ich an Piper geschickt. Ausschließlich an Piper. Ich hatte keine riesigen Erwartungen, aber die Hoffnung war da. Und zwei Tage später kam dann die E-Mail, dass sie es haben wollen.
Ich habe vor ein paar Jahren schon versucht, bei Verlagen unterzukommen, aber da hatte ich keinen Erfolg. Die Geschichten passten irgendwie nie ins Programm. 

Wie viel Anne steckt in Clara, Anne und Vero?

Anne: Immer ein Hauch, aber nie zu viel. Ich hoffe, der Humor ist von mir. Aber jeder meiner Charaktere hat seine ganz eigene Stimme. Es gab schon Protagonisten, die mir zu ähnlich waren und deren Geschichten habe ich nie zu Ende bekommen. Also, ein Hauch, ja bestimmt. Aber eben wirklich nur ein Hauch.

Anne Freytag, Anne Sonntag und Ally Taylor  - welcher Name steht für was?

Anne: Aaaaalsooooo... Ally Taylor ist die, die sich mit ihrer besten Freundin Carrie Price malerische Städtchen an der amerikanischen Ostküste erfindet, im Klischee badet, tief ins Drama eintaucht und prickelnde Erotik ihr Handwerk nennt, Anne Freytag ist die fürs Reale, deren Geschichten in München spielen und in der Nachbarwohnung stattfinden könnten, und die liebe Anne Sonntag ist die Unterhaltsame, bei der es kribbelt, knistert und lustig zugeht, sie ist eben irgendwo dazwischen.
Ich unterscheide das gerne so: Ally Taylor und Anne Sonntag schreiben Love Stories und die Freytag-Romane sind Life Stories. Da kann es ein Happy End geben, es muss aber nicht. Es sind Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind (oder zumindest davon inspiriert).
Allys Geschichten spielen in den USA (in Neuengland) und sind episch. Die Sonntag-Geschichten sind realistischer mit einem Hauch Feenstaub.

Was hat es mit Oceanside auf sich?

Anne: Oceanside, Massachusetts ist eine fiktionale Kleinstadt zwischen Boston und New York. Dort, und im Nachbarort Clearwater Bay, spielen unsere Oceanside Love Stories. Die „Make it count“-Reihe besteht aus vier in sich abgeschlossenen Romanen, die wir in 2014 veröffentlicht haben. In Oceanside ist alles möglich. Es ist ein magischer Ort.


© Sonja Kochmann

Wie kam es zur Freundschaft mit Adriana Popescu?

Anne: Über Facebook und ein paar glückliche Wendungen. Wir haben so viel Spaß zusammen. Ein Nachmittag mit Adriana ist das effektivste Bauchmuskeltraining, das man sich vorstellen kann. Wir lachen und albern und gackern. Ich muss Facebook generell für viele spannende Menschen danken, die ich sonst nie gefunden hätte. Adriana ist eine (der wichtigsten) davon.


© Sonja Kochmann

Auf der Buchmesse warst Du total locker und mittendrin in der Fanmenge. Wie wichtig ist Dir der Kontakt zu Deinen Lesern?

Anne: Ich finde es großartig, dass es diesen Austausch gibt. Es ist schön, wenn man mit Lesern reden kann, hören, was sie denken, was ihnen gefällt, was sie besonders mochten, oder eben nicht. (Wobei es einen natürlich am meisten freut, wenn ihnen alles gefällt ;-) ) Gerade Treffen wie auf der Messe sind grandios, weil viele Menschen mit derselben Vorliebe zusammenkommen. Es war wirklich klasse, mit Lesern und Bloggern herumzualbern, Fotos zu machen und Spaß zu haben. Ich glaube, das wichtigste ist, möglichst offen zu sein und sich einfach fallen zu lassen.

Wer ist Dein/e Lieblingsschriftsteller/in?

Anne: Ich bin ja kein Vielleser. Aber die Frau, die mich am meisten beeindruckt, ist J.K Rowling. Originell, ich weiß, aber ich liebe Harry Potter. Die komplexe Handlung, die Charaktere, die vielen Stränge. Rowling hat eine Welt erschaffen, die sich in meinem Kopf ausgerollt hat, wie ein Teppich. Sie ist eine ganz, ganz große Geschichtenerzählerin und ich konnte mich ihrem Können, ihrem Talent und ihren Gedanken einfach nicht entziehen.

Wie heißt Dein Lieblingsbuch?

Anne: Meine Top 5:

„Harry Potter“ von J. K. Rowling (besonders: The Half Blood Prince)
„Das Parfüm“ von Patrick Süskind

„The Catcher in The Rye“ von J. D. Salinger

„The Fault in our Stars“ von John Green
„Me before you“ von Jojo Moyes

Hast Du neben dem Schreiben noch Hobbys (auf der Piper Homepage steht etwas von einer Sammelleidenschaft für alte Möbel)?

Anne: Nein, ich sammle keine Möbel, aber ich liebe Möbel. Vor allem alte. Ich habe ein altes Sofa und das haben wir neu beziehen lassen. Ich mag Dinge mit Geschichte. Und den Gedanken, was diese Möbel wohl alles ‚gesehen’ haben. Außerdem mag ich Stilbrüche. Deswegen liebe ich auch meinen 50ger-Jahre-Schreibtisch in Knallorange. Auf dem Dachboden meiner Oma findet sich so mancher Schatz, der in einem neuen Kleid mein Herz höher schlagen lassen würde.
Ich bin kein Hobby-Typ. Ich lese ab und an, aber nicht oft (wenn ich aber verfalle, dann so richtig), ich liebe Serien und Filme, gehe gerne (vor allem mit meinem Freund) essen, treffe Freunde, rede, lache, aber wirkliche Hobbies? Nein, eigentlich nicht.

Was liest Du gerade?

Anne: Ich lese nicht, solange mein momentanes Projekt noch nicht fertig ist. Wenn ich schreibe, lese ich im Normalfall nie.

Wie stehst Du zum Ebook?

Anne: Ich liebe Ebooks. Sie sind praktisch und man kann sie immer und überall kaufen. Ich lese im Original und da ist es manchmal ganz nett, sich ein Wort übersetzen zu lassen. Das Ebook ist eine kleine Revolution. Aber ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. Zum Lesen sind E-Reader klasse. Sie haben wirklich viele Vorteile. Aber erst, wenn ich mein Buch in den Händen halten kann, bekomme ich dieses Kribbeln. Dann ist es echt. Dann ist es eben nicht nur eine Datei. Dann ist es ein Buch.

Wie stehst Du zu Buchreihen? Bist Du davon begeistert, oder magst Du lieber Einzelbücher?

Anne: Hmmm.... ich bin da zwiegespalten. Wenn die Reihe mich mitreißt und alle Bücher schon draußen sind, dann liebe ich sie, aber ewiges Warten ist nicht so meins. Ich bin ein ungeduldiger Typ. Ich habe Harry Potter erst gelesen, als der sechste Band bereits draußen war und so musste ich nur ein paar Monate auf den letzten Band warten. Ich selbst würde gerne mal einen Zweiteiler schreiben. Einen Bikini sozusagen. Hihihi.

Welche/n Autor/in würdest Du gerne mal treffen? Welche Frage würdest Du stellen?

Anne: ich würde wirklich gerne einmal Georg Schramm treffen und ich würde ihn fragen, ob es sehr anstrengend ist, er zu sein. Ich finde ihn großartig. Absolut großartig.

Was erwartest Du von 2015?


Anne: Zeit und Spaß mit den Menschen, die ich Liebe, Lachkrämpfe, Freunde, die mich weiter begleiten, meinen Freund an meiner Seite und meine Familie im Rücken. Ich freue mich auf 2015. Und ich bin gespannt, was so passiert. Ich wünsche mir, dass meine neuen Projekte Liebhaber finden. Dass Leser in meine Geschichten eintauchen und sich auf gute Art und Weise verlieren. Ich wünsche mir (tolle) Überraschungen und Abzweigungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.


Vielen Dank für das Interview und wünschen Dir für Deine neuen Veröffentlichungen in 2015 viel Erfolg.



© Sonja Kochmann

Freitag, 12. Dezember 2014

Rezension // Abby Clements - Ein Traum am Kaminfeuer von SONJA


Amelia und ihr Mann Jack wohnen in einer kleinen beengten Wohnung in London. Doch Amelias Traum ist es, aufs Land in ein kleines idylisches Cottage zu ziehen. Ihr Mann stimmt zu, als sich Amelia auf die Suche nach einem neuen Zuhause begibt. Als beide fündig werden, entpüppt sich das Cottage als Sanierungsalptraum und Idylle und Zuhause rücken in weite Ferne. 

Sogar die Ehe der beiden scheint in Gefahr. Amelia bekommt durch die Renovierungsarbeiten Einblicke in die wichtigen Dinge des Lebens.

Das Buch hat die typische Aufmachung eines Weihnachtsbuches und ist es eigentlich gar nicht, denn das Buch teilt sich in vier Jahreszeiten auf und hat sein Finale an Weihnachten. (Daher kann man es unbesorgt auch in den anderen 11 Monaten des Jahres lesen.)

Nachdem der Kauf des Cottages abgeschlossen ist, wird jedes Kapitel mit Einrichtungsvorschlägen begonnen. Auf diese Art und Weise hat der Leser (fast) Lust mitzuhelfen oder sich selbst ein Cottage zu zu legen. Die Beschreibungen der Einrichtung und des Gartens sind wunderschön und man gerät richtig ins Träumen.

Die Landbevölkerung und auch die Beziehungen zu Amelias Familie und Freunden sind wunderbar geschildert und man kann ihre Gefühls- und Gedankenwelt gut nachvollziehen.

Bei den ersten paar Kapitel hatte ich zwar "Einstiegsschwierigkeiten", da mir Amelia zu langsam und tranig vorkam, aber irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es mit Ameila und Jack, ihrem Cottage und all den netten Nebenfiguren weitergeht. 

Dies ist nun mein drittes Buch der Autorin und ich bin begeistert: 9 von 10 Punkten (aufgrund der lahmen Einleitung).

Alle Bücher der Autorin sind übrigens Einzelbücher und eignen sich hervorragend zum Verschenken!


Verlag: Goldmann
erschienen: 2014
Seiten: 352
ISBN: 978-3442481910


Dienstag, 9. Dezember 2014

Rezension // Jennifer L. Armentrout - Obsidian: Daemon & Katy - Die erste Begegnung von SONJA


Die erste Begegnung von Daemon und Katy verlief aus Katys Sicht mehr als bescheiden. Doch wie sah Daemon das Ganze und warum?

Ich empfehle diese kleine aber feine Bonusgeschichte nach dem ersten Band Obsidian zu lesen, da Daemon sich in Gedanken für sein Verhalten rechtfertigt und hierbei Details preisgibt, mit denen man nur zurecht kommt, wenn man den ersten Band der Reihe kennt.

Seine humorvolle fast verzweifelte Art Katy auf Abstand zu bringen, hat mir sehr gut gefallen, denn hier wird doch recht vielversprechend auf seine eigentliche Gefühlswelt hingewiesen.

Obwohl es noch nicht lange her war, dass ich die bewusste Szene aus Katys Sicht gelesen habe, habe ich diese Szene gern noch einmal aus dieser Sichtweise gelesen und mitgeschmunzelt: volle Punktzahl!

Verlag: Carlsen
erschienen: 2014
Seiten: 10
ASIN: B00P6ME71K


Rezension // Jennifer L. Armentrout - Obsidian: Schattendunkel von SONJA


Katy ist durch den Umzug der Mutter gezwungen, vom sonnigen Florida in ein Kaff nach West Virgina umzuziehen. Ohne direkte Postauslieferung ist die Buchbloggerin quasi von der Zivilisation abgeschnitten. Die merkwürdigen Nachbarn: Zwillinge, deren Eltern so gut wie gar nicht zu sehen sind! Dee ist freundlich, überdreht und extrem hübsch. Ihr Bruder Daemon unfreundlich, mürrisch und sexy. 

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich zu diesem Buch gegriffen habe. Warum? Mir wurde im Vorfeld durch negative Kritik der Spaß und die Lust an diesem Buch verdorben. Viele Stimmen mehrten sich, dieses Buch sei ein Abklatsch der Biss Reihe.

NEIN! Ist es nicht!

Sicherlich gibt es Ähnlichkeiten wie z.B. eine amerikanische Kleinstadt, High School etc. Aber mal ehrlich: ein Jugendroman geschrieben von einer Amerikanerin spielt nun einmal in dieser Umgebung! Bei einem Liebesroman geht es auch immer um das Suchen und Finden der Liebe (ob nun mit oder ohne Erfolg).

Okay, bevor ich mich nun hier zuviel aufrege; ich habe etwas verpasst: denn das Buch ist wundervoll. Das Geheimnis um Daemon und Dee ist wundervoll verpackt und bringt Abwechselung in die Jugendbuchreihen. Schließlich haben wir ja alle ziemlich viel von Vampiren, Werwölfen und Co. gelesen.

Die damit verbunden Probleme, Ängste und Schwierigkeiten integrieren sich hervorragend in das Wortgefecht zwischen Daemon und Katy. Diese beiden geben ein hervorragendes Paar ab. Hier hat mich zwar der Name Katy mit dem verbundenen Kosewort Kätzchen gestört, aber das liegt daran, dass diese Namen bereits von einer anderen Fantasyreihe in Benutzung sind.

Katy ist Buchbloggerin und liebt Bücher. So führt sie als kleinen Seitenhieb sogar die Biss Reihe an, als Daemon sein Geheimnis lüftet. Eine Hommage? Gewollt? Ich finde es passt hervorragend und führt an, was die Jugendlichen in den letzten Jahren beschäftigt hat.

Nachdem das Buch ungewollt einige Zeit bei mir lag, konnte ich es nach den ersten Seiten kaum aus der Hand legen, weil ich diesen Schlagabtausch so herrlich fand. Die Handlung und auch die Nebenfiguren haben mir sehr gut gefallen: mehr davon / volle Punktzahl!

Leider kommt das Funkeln und die metallische Oberfläche des Covers auf dem Foto nicht heraus. Aber es ist einfach passend und schön gestaltet.


Verlag: Carslen
erschienen: 2014
Seiten: 400
ISBN: 978-3551583314



Gesehen auf der Frankfurter Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann

Rezension // Marissa Meyer - Die Luna-Chroniken: Wie Sterne so golden von SONJA


Seit frühsten Kindheitstagen sitzt Cress einsam und allein in einem Satelliten. Sie hat die Aufgabe, für die Lunarier die Erde zu überwachen. Doch sie findet Gefallen an dem blauen Planeten und die schlaue Hackerin findet einen Weg, Cinder, Wolf und Scarlet zu warnen.

Obwohl ich ja Band 1 (Wie Monde so silbern) und Band 2 (Wie Blut so rot) schon einfach unschlagbar fand, bin ich erneut hin und weg.

Der Kreativität der Autorin Märchen als Grundlage für ihre Dystopie zu verwenden, scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Cress ist eine moderne Form des Rapunzels. Doch scheint ihr "Prinz" ganz anders als erwartet.

Diese Konstellation ist eine hervorragende Grundlage für zynische und witzige Dialoge. Denn beide wirken wie Hund und Katze.....mehr will ich nicht verraten.

Bemerkenswert finde ich auch, dass die Autorin es schafft, in dieser Form des Jugendbuches noch Platz für Kritik an Gesellschaftssystemen zu üben, die auf Macht, Unterdrückung, Krieg und Folter basieren. Auch die "Orte" an denen der Roman spielt, sind äußerst vielseitig. Da wäre einmal der Weltraum und als krasser Gegensatz die Sahara. Wie die Personen da hinkommen? Lest selbst!

Aber bitte in der richtigen Reihenfolge, denn einige Handlungsstränge und Zugehörigkeiten der Personen zueinander finden sich nun im 3. Band oder bereiten den 4. Band vor, der leider erst im Jahr 2015 erscheint. 

Die Verbindungen der Personen untereinander werden nach und nach geschickt von der Autorin zu einem roten Faden geflochten, so dass der Leser stückchenweise aus der Vergangenheit von Luna, der Erde und der Protagonisten erfährt. Dies gelingt Marissa Meyer meisterhaft und wirkt nicht konstruiert: volle Punktzahl!

Genau wie seine Vorgänger (s.u.) hat dieser Band ein wunderbar funkelndes Cover, was inhaltlich zum verwendeten Märchen passt.


Verlag: Carlsen
erschienen: 2014
Seiten: 576
ISBN: 978-3551582881

Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann

Rezension // Marissa Meyer - Die Luna-Chroniken: Die Armee der Königin von SONJA


Wolf, was er war, wie er transformiert wurde und warum.

Eine aktionreiche Geschichte über die Hauptfigur Wolf. Ein spannender Zusatz für Fans der Reihe. Hier muss der Leser allerdings schon ein bisschen Hintergrundwissen mitbringen, da sich dieses Buch nicht als Einleitung der Reihe eignet. Meiner Meinung sollten mindestens die ersten beiden Bände (s.u.) bekannt sein.

10 von 10 Punkten für diesen aktionreichen Kurzausflug!

Verlag: Carlsen
erschienen: 2014
Seiten: 38
ASIN: B00HJV9EEG

Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann

Rezension // Marissa Meyer - Die Luna-Chroniken: Das mechanische Mädchen von SONJA


Die Bonusgeschichte handelt von Cinders Ankunft in ihrer neuen Familie und ihre Probleme, sich mit ihrer Schwiegermutter und ihren Stiefschwestern zu arrangieren.

Mehr braucht man inhaltlich nicht über diese kleine aber feine eShort Geschichte wissen. Denn zuviel will ich nicht verraten. Schließlich bin ich ein begeisterter Fan der Reihe.

Es ist ein Appetithappen für all jene, die die Luna Chroniken noch nicht angefangen haben, eine Wiederauffrischung für die Leser, die mit einem Folgeband wieder anfangen oder die sich die Wartezeit verkürzen wollen.

9 von 10 Punkten für den kleinen Rückblick.

Verlag: Carlsen
erschienen: 2013
Seiten: 40
ASIN: B00GUDMS3I



© Sonja Kochmann


Rezension // James Frey - Endgame: Die Auserwählten von SONJA


12 Geschlechter der Menschheit warten seit Tausenden von Jahren auf den Beginn des Endgames. Die 12 Spieler werden in Kampf und Bildung geschult bis zur Selbstaufgabe. Dann ist der Tag da: 12 Meteoriten schlagen auf der Erde ein und es geht los. Die 12 Spieler erhalten Rätsel, die sie und ihr Geschlecht vor der Auslöschung bewahren sollen. Denn es soll nur ein Geschlecht von 12 überleben. Ein tödlicher Kampf um die Führung beginnt.

Das Buch war auf der Frankfurter Buchmesse ein echter Eyecatcher. Es funkelte und strahlte, so dass ich es einfach in die Hand nehmen musste. In die goldene Hülle sind Zeichen eingeprägt. (Dies gehört zur Handlung des Buches, wie ich ein wenig später erfuhr.)


Gesehen auf der Frankfurter Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann

Ich gebe jedoch zu, dass mich der PR-Hype um dieses Buch etwas skeptisch machte. Miträtseln? Für einen Goldschatz? Irgendwo auf der Welt? Online und mit Buch? Naja.

Egal, die Neugier siegte als es viele widersprüchliche Rezensionen gab. Die einen waren begeistert und viele gar nicht. Eine gesunde Mitte schien es nicht zu geben. Also wollte ich mir selbst ein Bild machen:

Ich war begeistert! Bereits nach 5 Seiten! Warum? Das Buch ist sehr aktionreich und auch brutal. Die Spieler schenken sich nichts und sollte dieses Buch jemals verfilmt werden, wird es wohl eine FSK 18 Version geben.

Der tödliche Kampf ist packend und die Sichtweise des Buches ermöglicht dem Leser am Endgame teilzunehmen ohne Mitzurätseln. Ich gebe nämlich zu, die Zeichnungen, Zahlenfolgen geben mir nichts. Ähnlich wie bei den Büchern von Dan Brown habe ich diese Daten und Fakten zur Kenntnis genommen und einfach weitergelesen. Der Autor führt einen durch die Geschichte, so dass ich nicht das Gefühl hatte, etwas zu verpassen.

Die 12 Spieler sind 12 wunderbar gelungene Charaktere. Denn die jeweiligen Charaktereigenschaften und Talente (Heißsporn, stoische Ruhe, Religosität etc.) können von Vorteil sein oder den Spieler ins Verderben stürzen. Der Leser kommt gut mit der Vielzahl der Charaktere zurecht, da der Autor diese geschickt nebeneinander herführt.

Das Buch wird wohl der erste Teil einer Trilogie sein, so dass Ihr Euch am Ende auf einen bösen Cliffhanger gefasst machen müsst. Volle Punktzahl für diese spannende blutrünstige Schnitzeljagd. (Wer dieses Buch unter den Tannenbaum von Jugendlichen legen will, sollte jedoch mindestens einen 16 jährigen Leser vor sich haben, da es hier doch schon recht heftig zur Sache geht.)


Verlag: Oetinger
erschienen: 2014
Seiten: 592
ISBN: 978-3789135224

Gesehen auf der Frankfurter Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann

Gesehen auf der Frankfurter Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann




Rezension // James Frey - Endgame: Marcus‘ Entscheidung von SONJA


Marcus und Alexander sind Konkurrenten um den Platz als Spieler für ihr Volk. Während andere Kinder in Sommercamps fahren, werden diese Jungs gedrillt. Nach einigen Querelen werden beide Freunde. Doch als verkündet wird, wer Spieler wird, ist die Freundschaft tödlich.....

Der Wunsch zu siegen, kann bei falschem Ehrgeiz tödlich sein. Aber ist der Ehrgeiz falsch, wenn das Überleben des Volkes auf dem Spiel steht? Wer hat den nötigen Killerinstinkt?

Die Bonusgeschichte ist ähnlich wie "Chiyokos Mission" aktionreich und erklärt den verbissenen Ehrgeiz von Markus.  Spannender Appetithappen: 10 von 10 Punkten.


(Kleiner Tipp: Bei einigen Online-Kauf-Plattformen gibt es die Geschichte derzeit gratis.)

Verlag: Oetinger
erschienen: 2014
Seiten: 37
ASIN: B00PM1RF5K

Gesehen auf der Frankfurter Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann

Rezension // James Frey - Endgame: Chiyokos Mission von SONJA


Chiyoko ist die stumme Vertreterin ihres Volkes. Obwohl sie die Mu beim Endgame vertreten soll und alles dafür tut, zu trainieren und zu lernen, gibt es in ihrem Volk Zweifler. Ein tödlicher Test auf einer Insel soll Gewissheit bringen.

Der Leser erfährt in diesem Buch interessante Details über Chiyoko. 

Im Hauptbuch wird auf ihre fehlende Sprache kaum eingegangen, da es einfach als Eigenschaft von Chiyoko mit aufgeführt wird. Hier wird die fehlende Sprache jedoch noch als Makel angesehen und ist damit entscheidend für Chiyokos Karriere als Spielerin. Sie muss sich beweisen und dies sogar auf gefährliche Art und Weise.

Während Bonusgeschichten zu Buchreihen häufig Zusatzgeschichten mit wenig Handlung sind, ist diese richtig spannend. Denn Chiyoko muss um ihr Leben fürchten und kämpfen: volle Punktzahl.

(Kleiner Tipp: Bei einigen Online-Kauf-Plattformen gibt es die Geschichte derzeit gratis.)

Verlag: Oetinger
erschienen: 2014
Seiten: 37
ASIN: B00O281JRE

Gesehen auf der Frankfurter Buchmesse 2014
© Sonja Kochmann


Special // Making of Horst in love with Horstesse von SONJA

Wer es noch nicht mitbekommen hat, der Blanvalet Tannenbaum Horst hat endlich seine Herzensdame Horstesse gefunden und die braucht noch dringend Schmuck (wie jede anständige Dame).

Da man von Blanvalet auch belohnt wird, war ich mal ein bisschen kreativ:

© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann


Frohe Weihnachten!


Sonntag, 7. Dezember 2014

Interview // Monika Dennerlein (Inka Loreen Minden, Lucy Palmer, Loreen Ravenscroft, Mona Hanke, Monica Davis) von SONJA



Achtung, Achtung ! Es folgt ein Interview mit der Meisterin der deutschen Erotik und der Herrin über die Warrior. Was Monika Dennerlein außer einer Vielzahl an Pseudonymen noch zu bieten hat, lest selbst.

© Guido Karp / p41d.com



Monika Dennerlein verbirgt sich inzwischen hinter einigen Pseudonymen. Hast Du da noch den Überblick, was wo wie erscheint? Welche gibt es denn eigentlich alle?

Hallo liebe Sonja, verbergen würde ich es nicht nennen, denn es sind ja offene Pseudonyme, die ich nutze, um verschiedene Genres abzutrennen.
Mein erstes Pseudonym für Erotik war Inka Loreen Minden (übrigens ein Anagramm von Monika Dennerlein). Danach folgte Lucy Palmer, die ich nur bei Blue Panther Books bin. Den Namen hat der Verlag ausgesucht.
Loreen Ravenscroft war ein bisher einmaliger Ausflug in weniger erotische Gefilde und gehört zu meiner romantischen Dystopie »Blutflucht«.
Mona Hanke wurde ich, weil Rowohlt einen deutsch klingenden Namen für das Buch mit den erotischen München-Geschichten wollte.
Tja, und zu guter Letzt gibt es noch Monica Davis für Jugendbuch (Young und New Adult). Eigentlich wollte ich Jugendbücher immer unter meinem richtigen Namen schreiben, aber Bastei Lübbe empfahl mir ein amerikanisches Pseudonym und das werde ich auch beibehalten, denn noch einen weiteren Namen möchte ich mir nicht antun :-) Wobei … Könnte sein, dass ich gerade an einem Geheimprojekt arbeite. Ich hatte spontan Lust auf etwas anderes und setze das gerade um. Wird aber nur eine Kurzgeschichte :-)


© Sonja Kochmann



Wie bist Du zum Genre Gay Romance gekommen?

Meine Kollegin Nicole Henser gab mir vor Jahren eine ihrer Gaystorys zum Lesen und von da an war ich angefixt.


Und warum sind es immer zwei Männer und nicht auch mal zwei Frauen?

Liegt wohl daran, dass ich eine Frau finde und daher zwei Männer einfach heißer finde als zwei Frauen ;-) Wobei es von mir auch Storys mit zwei Frauen gibt, zB »Die Amazone«.

Willst Du zukünftig auch in verschiedenen Genres (Jugendbuch, Erotik, gay romance) Bücher schreiben?

Dem Genre Jugendbuch und Romantasy (mit Erotik :-) möchte ich auf jeden Fall treu bleiben. Eine Gay Romance würde ich auch so gerne wieder schreiben, nur leider halten mich so viele andere Projekte davon ab.


Wie stehst Du zu Buchreihen? Bist Du davon begeistert, oder magst Du lieber Einzelbücher?

Aktuell bevorzuge ich Einzeltitel, da ich so selten zum Lesen komme und bei guten Geschichten doch wissen möchte, wie es weitergeht.


Manche Bücher haben ja pikante Szenen. Bekommst Du da beim Schreiben auch mal rote Ohren?

Nein, schon lange nicht mehr.

Wo bekommst Du die Ideen dafür her? Ich denke da speziell an den Harnröhrenvibrator aus „Dämonenbraut“ oder die Seile aus „Rancherherzen“?

Ich werde ständig gefragt, wo ich meine Ideen herbekomme. Frag meine Muse, die füttert mich damit, ich habe keine Ahnung ;-)

Deine Warrior haben eingeschlagen wie eine Bombe. Wird es noch mehr davon geben? Welches ist Dein Liebling und warum?

Also die lieben LeserInnen rufen ja nach mehr, was mich riesig freut. Ideen habe ich auch noch genug. Leider haben jetzt erst mal zwei anderen Projekte Vorrang, die ich bereits um 16 Monate verschoben habe. Dann habe ich mir ein Ziel gesetzt. Trifft etwas Bestimmtes ein, geht es mit den Warrior weiter. Was ich aber nicht verrate, denn ich kenne ja meine Fans, lach, dann sitze ich morgen schon am nächsten Teil ;-)
Hm, wer ist mein Liebling … Das ist echt schwer, denn ich mag sie alle. Aktuell wohl Jazz. Ich hänge immer an meinen letzten Protas, und Jazz hatte es besonders schwer.

Die Warrior sind gut im Rennen. Doch welches ist Dein erfolgreichstes Buch?

Die Warrior sind gut im Rennen. Doch welches ist Dein erfolgreichstes Buch?

Ich würde sagen, die Kurzgeschichte: "Wie du mir ...". Sie stand fast drei Jahre ununterbrochen auf Platz 1 in Erotik und wurde auch 3 Mal Amazon-Jahresbestseller.
Jax folgt dicht danach. Der Kerl scheint der halben Frauenwelt den Kopf verdreht zu haben, lach. Ich hab noch nie so viele Leserbriefe bekommen wie zu meinen Warrior.


Wer oder was hat Dich zum Schreiben gebracht? Denn ich habe gehört, dass Du eigentlich Zahntechnikerin bist.

Ich habe schon als Kind sehr viel geschrieben und eigentlich war es seit jeher mein Traum Schriftstellerin zu werden. Natürlich wusste ich, dass das ein Job ist, bei dem nur die allerwenigsten Geld verdienen, also habe ich zuerst einen anderen Beruf gelernt. Als es nach der Geburt meines Sohnes sehr schwer war, in meinen Job als Zahntechnikerin zurückzukehren (Mamas sind auf dem Arbeitsmarkt leider nicht beliebt), habe ich mich als Schriftstellerin selbstständig gemacht. Es war ein harter Weg und die ersten Jahre liefen mau, aber jetzt bin ich zufrieden und möchte nie wieder etwas anderes machen.


Wie lange dauerte es, bis Du einen Verlag für Dein erstes Buch gefunden hast?

Ich hab von Beginn an gewusst, wie schwer es ist, überhaupt einen Verlag zu finden, daher hatte ich es erst gar nicht versucht und habe ein paar Titel selbst herausgegeben. Eines Tages dachte ich, dass ich ja nichts zu verlieren habe, wenn ich einfach mal was einem Verlag anbiete – und als eine Woche später schon die Zusage ins Haus flatterte, konnte ich es nicht begreifen. Das war wie ein Sechser im Lotto. Von da an kam Eines zum Anderen.


Einige der Romane machen deutlich, dass Du viel Wert auf Recherche legst. Wie schreibst Du?

Ich recherchiere bei jedem Buch und jeder Story, auch wenn man das nicht bemerkt (was man als Leser ja auch nicht unbedingt soll :-) Details sind mir sehr wichtig und gerade bei historischen Geschichten geben sie dem Text die gewisse Würze. Dabei überlasse ich nichts dem Zufall. Sobald ich etwas nicht weiß, recherchiere ich. Aber nicht unbedingt auf Wikipedia, da die Seite leider nicht sehr zuverlässig ist, sondern ich mache mir immer die Mühe, belegte Fakten von Spezialseiten zusammenzutragen, kaufe mir Sekundärliteratur oder telefoniere oder maile auch schon mal mit Fachleuten. Daher dauert die Recherche oft sehr lange, meist ein Drittel der Zeit, die ich an einem Buch arbeite.


Wie viel schreibst Du in der Woche bzw. schreibst Du an mehreren Projekten gleichzeitig?

Früher konnte ich an mehreren Projekten gleichzeitig schreiben, heute schaffe ich das nicht mehr, zumal der Schreibfluss ohnehin oft unterbrochen wird, zB durch Lektorate, Exposés, Leserunden etc.
An einem Roman arbeite ich ca drei Monate bis ein halbes Jahr (Schreiben, Recherche, Überarbeiten).
Seit ein paar Jahren arbeite ich 80 Stunden in der Woche, da ich sonst meine Termine nicht schaffen würde, aber eigentlich mag ich es ja auch nicht anders. Ich bin ein Workaholic – zum Leidwesen meiner Familie.
Wie viel ich in einer Woche schreibe hängt davon ab, was mich vom Schreiben ablenkt. Bürokram, Büchersendungen, Gewinnspiele, sehr viel E-Mail-Verkehr, Lektorate … Von gestern auf heute habe ich zB 30 Seiten geschafft, aber das war eine riesengroße Ausnahme. Ich habe dafür auch alles stehen und liegen gelassen. Es ist aber auch nur eine Kurzgeschichte, für die ich fast nichts recherchieren musste. Sonst schaffe ich ca 100 Seiten im Monat.


Deine Bücher haben wirklich wunderschöne Cover, nenn uns 3 Lieblingscover.

Oh, das ist schwer, denn mir gefallen so viele. Wenn ich jetzt nur drei nennen darf, hm … auf jeden Fall das neue Cover zu »Engelslust« und das neue zu »Beim ersten Sonnenstrahl« von Andrea Gunschera sowie »Andrew und Emma« von jdesign.at.

Wie wichtig sind Dir das Internet und der Kontakt zu Deinen Fans?

Ich genieße den Kontakt und den Austausch. Das macht Spaß, und über Feedback freut sich jeder Autor. Außerdem sind schon viele nette Bekanntschaften entstanden.



Getroffen auf der Frankfurter Buchmesse 2014
© Sina Frambach


Bleibt selbst noch Zeit zum Lesen oder zu anderen Hobbys?  Wer ist Dein Lieblingsschriftsteller? Was ist Dein Lieblingsbuch (eigene zählen nicht ;) )?

Ich habe sehr wenig Zeit für alles, da gehört Lesen leider dazu, obwohl ich für mein Leben gerne lese und schon immer viel gelesen habe. Leider schaffe ich jetzt nur noch ein Buch im Monat.
Einen Lieblingsschriftsteller und -Buch habe ich aktuell nicht, noch vor 20 Jahren hätte ich Stephen King (The Stand) genannt, doch mittlerweile hat sich mein Lesegeschmack geändert. Ich mag Romantasies und historische Liebesgeschichten :-)

Wie stehst du zum E-Book?

Ich finde E-Books sind eine tolle Sache. Es müssen dafür keine Bäume sterben, man brauch keine Regale, hat kein Platzproblem und kann einen E-Reader voller Bücher mit in den Urlaub nehmen. Ich selbst habe jedoch keinen Reader, denn ich liebe es, mich mit einem Buch auf die Couch zu lümmeln, ich mag das Cover sehen, mag die Seiten umblättern. Da ich außerdem täglich mindestens 12 Stunden vor dem Bildschirm sitze, möchte ich beim Lesen nicht wieder in ein Gerät starren.
Leider sehen einige Leute E-Books nicht mehr als richtiges Buch an und sind daher nicht bereit, dafür zu bezahlen. Das tut uns Autoren besonders weh, da ja in diesen Ausgaben dieselbe Arbeit, Schweiß und alles Herzblut stecken. Für Zigaretten, den täglichen Kaffee to Go oder einem Menü bei Mac Donalds wird bezahlt, aber monatelange schriftstellerische Arbeit wird immer weniger honoriert.
Im Moment zeichnet sich daher eine erschreckende Entwicklung ab. Wir Autoren sollen weiterhin Geschichten liefern, aber bitte kostenlos. Nur wird das nicht funktionieren, denn von Luft und unseren Texten können wir nicht leben. Daher weiß ich aktuell nicht, wie lange ich meinen Herzblutberuf noch ausüben kann. Ich wäre gerne damit alt geworden.

Und zum Abschluss verrate uns ein bisschen von Deinen Projekten 2015 ….

Aktuell schreibe ich an »Amy und Jason«, das im Januar 2015 erscheinen soll. Danach ist ein Verlagstitel geplant, außerdem erscheint im Februar eine Übersetzung (darüber darf ich leider noch nichts verraten) und im März »LoveTrip« bei Blanvalet. Des Weiteren skizziere ich nebenher ein Jugendbuch, denn vor wenigen Wochen hatte mich direkt nach dem Aufwachen eine Idee gepackt, die mich nicht mehr losgelassen hat. Ist aber alles noch streng geheim :-) Außerdem wollte ich mal wieder eine Gay Romance schreiben, Nick aus der Flasche 2 … Ach ja, und noch so einiges. Wie immer habe ich mehr Ideen als Zeit ;-) Es wird auf jeden Fall nicht so viel erscheinen wie sonst, weil ich mir fest vorgenommen habe, kürzerzutreten.


Und was wünscht Du Dir für 2015?


Mehr Zeit für meine Familie und mich, Gesundheit und Weltfrieden :-)