Dienstag, 22. April 2014

Rezension // Rachel Gibson - Küssen gut, alles gut von SONJA


Stella ist Barkeeperin. Eines Abends versucht sie, ihr Chef Ricky nach der Arbeit zu betatschen. Dieser wird kurzer Hand von dem mysteriösen Beau niedergeschlagen. Doch damit es nicht langweilig wird, stellt sich heraus, dass Ricky mit der Mafia zu tun hat und nun ein Hühnchen mit ihr zu rupfen hat. Da zieht Stella doch lieber die Flucht mit dem gut aussehenden Retter vor, der leider auch ein paar Hintergedanken hegt.

Das Buch führt den Leser im Laufe der Handlung nach Lovett, Texas. Kommt Euch bekannt vor? Mir auch. Denn Stella ist die bereits in "Wer zuletzt lacht, küsst am besten" erwähnte verlorene Schwester von Sadie.

Wer die Vorbände nicht kennt, ist der Handlung nicht hilflos ausgeliefert. Rachel Gibson setzt diese nicht voraus, so dass man schnell in der Handlung drin ist. Diese ist aufgrund der "Bedrohung" durch den Mafiosi auch am Anfang recht aktionreich und wird durch die schrulligen Texaner und der familiären Verbandelungen äußerst interessant.

Die beiden Hauptfiguren Stella und Beau haben recht eigenwillige Macken: Stellas Humor, über den meist nur sie lachen kann und ihr Wunsch als Jungfrau in die Ehe zu gehen und Beau als Exsoldat, der beschlossen hat, ab sofort mit dem Sex auf die Richtige zu warten und einen Zwillingsbruder hat, der für ordentlich Probleme sorgt.

Dies führt zu witzigen Dialogen und knisternde Erotik. Denn Verzicht kann so schwer sein und gute Vorsätze müssen......

Witzig fand ich hier in den Dialogen die Superheldenthematik und den Vergleich einer Blendgranate mit Romantik und Erotik. Das sind Ideen, die Rachel Gibson zu einer Topautorin im Bereich der Liebesromane macht. Hier wird es nicht langweilig. Volle Punktzahl!

Wie es wohl mit dem Zwillingsbruder weitergeht...?

Verlag: Goldmann
erschienen: 2014
Seiten: 288
ISBN: 978-3442477517


Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2014 
© Sonja Kochmann

Rezension // Ellen Berg - Ich koch dich tot von SONJA


Das erste Mal war es ein Versehen: Da landet doch tatsächlich Rattengift statt Pfeffer im Essen und weil man damit nicht nur den fiesen Ehemann los wird, kommt Vivi auf den Geschmack. Im Essen werden kleine tödliche Nettigkeiten versteckt und Vivis Leben wird immer besser. Dann trifft sie Jan und auch er liebt kochen. Doch als sich ihre Unfallquote drastisch erhöht, kommt ein schlimmer Verdacht auf: wie sehr ähneln Jans Kochkünste ihren eigenen?

Aufgrund des Covers hätte ich das Buch vermutlich nie in die Hand genommen. Ich finde es leider ziemlich hässlich und auch zur Handlung unpassend. Vielen Dank auch an zwei liebe ehemalige Buchgesichter, die mir dieses Buch empfohlen haben.

Wer schwarzen Humor liebt, der sollte zu diesem Buch greifen. Vivi ist einfach herzensgut. Am Anfang des Buches lässt sie sich ausnutzen und hin und her schubsen. Doch dann gibt sie sich einen Ruck und obwohl ihr Weg zum Glück mit einigen unangenehmen Exemplaren der männlichen Gattung gepflastert ist, lässt sie sich nicht unterkriegen. Augen zu und durch. An einigen Stellen musste ich ziemlich grinsen, denn eine abgebrühte Mörderin ist sie nicht und mehr als einmal hilft ihr der Zufall und auch eine ordentliche Portion Glück, die Morde zu vertuschen. Dies macht Vivi liebenswert und die Männer sind aber auch wirklich gemein. Tod durch Chili con Carne! Und Vivi wird immer einfallsreicher.

Ohrwurmgefahr besteht übrigens ganz akut, denn Vivi summt ab und an Schlager und anderes bekanntes Liedgut, um ihre Stimmung zu verdeutlichen. Auch mal eine pfiffige Idee der Autorin.

Als sie Jan trifft, werden die Küchenmesser zum Duell gewetzt. Oder ist es doch die große Liebe, denn "die Schweine von heute, sind die Schnitzel von morgen". Mörderisch gute 10 von 10 Punkten für dieses humorvolle Buch!


Verlag: Aufbau Taschenbuch
erschienen: 2013
Seiten: 315
ISBN: 978-3746629315


Rezension // S. Quinn - Devoted: Gefährliches Verlangen von SONJA


Finale! Sophia und Marc bekommen von Sophias Vater eine Auflage: Wenn sie wirklich mit seinem Segen heiraten wollen, dann dürfen sie sich 3 Monate nicht mehr sehen. Was für eine Qual! Diese Trennung wollen einige Neider und Intriganten nutzen, dass Paar zu entzweien. Wird ihnen das gelingen?

Nach den Vorbänden "Geheime Begierde" und "Verbotene Leidenschaft" habe ich dem angekündigten Ende um die Schauspielschülerin und den Hollywoodstar hingefiebert. Die Mischung aus Paparazzi, Hollywoodflair, Erotik und Romantik in Londoner Umgebung hat mich gepackt. Bitte lest die richtige Reihenfolge, da die Handlung stark aufeinander aufbaut!

Die Charaktere machen währen der gesamten Trilogie eine Entwicklung durch, so dass es nicht langweilig wird. Marc, der Unnahbare muss lernen, loszulassen und zu vertrauen. Auch ein bisschen Romantik tut dem dominierenden Part ganz gut.

Sophia lernt sich zu unterwerfen und dennoch auf der Bühne eigenständig und hollywoodreif zu bestehen. Leo sorgt für einige lustige Dialoge und .... (verrate ich nicht).

Die Trennung wirft natürlich in einem Erotikroman die Frage auf: wie soll das gehen? Aber da geht so einiges, denn Marc ist ungeheuer kreativ.

Die Prise Gefahr ist glaubhaft und geschickt in die Liebesgeschichte eingeflochten. Auch das Umfeld von Marc und Sophia, die ich in den Vorbänden lieb gewonnen habe, bekommen für ihren "Lebensweg" akzeptable Lösungen, so dass ich die Trilogie mit einem Seufzen beendet habe. Das Ende ist ja so schön: 10 von 10 Punkten!

Verlag: Goldmann
erschienen: 2014
Seiten: 288
ISBN: 978-3442480418


Samstag, 5. April 2014

Rezension // Theresia Graw - Das Liebesleben der Suppenschildkröte von SONJA


Sophie ist Single. Mit zwei Kindern. Irgendwie verträgt sich das nicht miteinander. Denn entweder flüchten die Kerle bei der Nennung der lieben Kleinen gleich oder werden Vertrieben. Als Sophie nach einem Autounfall den smarten Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie ihre Brut lieber - wie die Suppenschildkröte, Eier legen und weg. Ob das so glücklich macht?

Ich gebe zu, das Buch hat mich in einigen Punkten sehr stark an Kerstin Giers Müttermafia erinnert. Aber: Es ist gelungen. Lange habe ich nach Büchern in diese Richtung gesucht und ich fand den Erzählstil, die witzigen Szenen des Buches und die gesunde Prise schwarzen Humor phantastisch.

Sophie scheitert auf den ersten Seiten bereits bei der online Partnersuche, Denn die Wunschfelder sind einfach zu klein. Irgendwie nachvollziehbar und dennoch komisch.

Es sind hier und da kleine Formulierungen, mit denen die Autorin mich eingefangen hat. So wünscht sich Sophie statt des Gute-Nacht-Bades lieber KO-Tropfen für ihre Kinder und sie ist der Meinung, dass ihre Kinder ihr "Lego-"Steine in den Weg legen...

Sophie ist natürlich im Stress, Halbtagsjob, Haushalt, Kinder und dann Roland. Dieser Stress wird besonders dadurch hervorgehoben, dass die einzelnen Kapitel in Uhrzeiten dargestellt werden (9:15 Uhr, 12:30 Uhr, 12:33 Uhr usw.). Manchmal kann man ihre Wünsche und Flüche richtig gut nachvollziehen. 

Das Buch ist übrigens kein Kinderhasserbuch. Es verdeutlicht eigentlich nur, dass Sophie im Alltag mehrere Rollen inne hat. Diese unter einen Hut zu bekommen, ist schwierig - besonders, wenn man nicht erkennt, wer der richtige Partner für einen ist....

10 von 10 Punkten für dieses gelungene Werk. Ein MUSS für Fans von Kerstin Gier, gestresste Mütter, Liebesromanfans und einigen mehr.

Einen Bonuspunkt würde ich am Liebsten noch für den Titel und das integrierte Thema mit der Suppenschildkröte geben. Also daher ein *. :) 


Verlag: Blanvalet
erschienen: 2014
Seiten: 320
ISBN: 978-3442382019




© Sonja Kochmann
Gesehen auf der Leipziger Buchmesse 2014

Rezension // Marissa Meyer - Die Luna-Chroniken: Wie Blut so rot von SONJA


Scarlets Großmutter ist verschwunden. Der Regierung und der Polizei ist dies jedoch egal. Doch ihre Großmutter ist nicht nur eine Biobäuerin, sie kann Raumschiffe fliegen und birgt mehr als ein Geheimnis. Scarlet beschließt sie zu retten. Sie bekommt unverhoffte Hilfe (?) durch den Straßenkämpfer Wolf.

Nachdem mich der erste Teil "Wie Monde so silbern" wirklich begeistert hat, musste ich natürlich den zweiten Band lesen.

Das Buch baut auf den Geschehnissen des ersten Bandes auf und fügt Scarlets Geschichte mit Cinders Geschichte zusammen. Also bitte tut Euch den Gefallen und lest die Bücher in der richtigen Reihenfolge!

Anfänglich war ich etwas skeptisch, als Vorlage für diesen Band der dystopischen Reihe Rotkäppchen zu wählen, aber es wurde wieder einmal mit Wortspiel, Witz und Charme umgesetzt.

Scarlet wird durch rote Haare und einen roten Kapuzenpulli gekennzeichnet. Sie wirkt anfänglich etwas naiv. Doch ihre Großmutter hat sie offensichtlich vorbereitet, denn ihr Charakter macht im Laufe der Geschichte eine ordentliche Entwicklung durch.

Wolf dagegen ist ein haariger, brummiger Einzelgänger, der lieber Schinken als Tomaten isst, obwohl er die bislang noch nie gegessen hat! Er wird als "verprügelter Hund" bezeichnet und liebt sein Steak blutig. Ein kerniger Kerl.

Die Geschichte spielt diesmal schwerpunktmäßig in Frankreich und speziell in Paris. Dies und die Bedrohung aus Band 1 (Lunarier) sorgte dafür, dass ich zusätzlich (neben der Märchenvorlage Rotkäppchen) an den geschichtlichen Hintergrund der Résistance und der Untergrundkämpfergruppierung Himmlers namens Werwolf denken musste. 
Interessant, an was die Autorin alles denkt. Denn diese Verknüpfung zwischen Märchen und Dystopie fand ich im ersten Teil auch schon sehr gelungen und stimmt einen manchmal nachdenklich. Mehr möchte ich nicht verraten, da sonst einige Dreh- und Angelpunkte der Geschichte verloren gehen. Lest selbst!

Die einzelnen Leseabschnitte werden wieder durch Zitate (? - Ich bin nicht mehr so sicher in der Rotkäppchengeschichte) eingeleitet.

10 von 10 Punkten und schaut beim Cover mal genauer hin. Wirklich gelungen das Muster.

Am Ende des Buches gibt es bereits ein paar Seiten des dritten Bandes und ich muss ihn haben!!!! Nur noch ein paar Monate....


Verlag: Carlsen
erschienen: 2014
Seiten: 512
ISBN: 978-3551582874


© Sonja Kochmann

Rezension // Quizduell - Quizduell: Das Buch von SONJA


Wer kennt das App nicht? Fragen über Fragen werden hier nach den bekannten Bereichen gestellt und aufgelöst.

Vor einiger Zeit hat mir mein Mann auf meinem Handy nur mal eben ein kleines lustiges App installiert. "Nur mal so" und "Ist ganz lustig". Inzwischen wird sich duelliert, was das Zeug hält. Schließlich ist man ja neugierig, was man alles so weiß und ob der Gegenüber das auch alles so weiß.

In diesem Buch (Ich habe es als ebook gelesen) werden Fragen zu jeder Kategorie gestellt und im Lösungsteil die richtige Frage aufgelöst. Der Lösungsteil wird beim ebook durch einen Link erreicht und zurück zu den Fragen geht es auch mit einem Link.

Hier machte mein reader leider schlapp. Er war nur noch am Rödeln, so dass ich das ebook auf dem PC durchgeklickt habe. Auch hatte ich zwei Links, die dann bei einer völlig anderen Sparte landeten.

Vereinzelt gibt es Fragen, bei denen auch etwas im Antwortteil erläutert wurde. Dies hätte ich mir doch bei ein paar mehr Fragen gewünscht.

Das Durchklicken war ein netter Zeitvertreib. Aber ob hier das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, wage ich zu bezweifeln. Lang lebe die ebook Ausleihe der Bücherei. 5 von 10 Punkten.


Verlag: riva
erschienen: 2014
Seiten: 240
ISBN: 978-3868834369


Rezension // Anjali Banerjee - Die Bücherflüsterin von SONJA


Nach ihrer Scheidung reist die junge Inderin Jasmine zu ihrer Tante nach Shelter Island. Sie soll in dem kleinen Buchladen ihrer Tante einspringen, während diese nach Indien reist. Doch der kleine Buchladen ist so ganz anders als das heimische New York: verstaubt und voller Magie. Magie, die Jasmine zweifeln lässt, an ihrem Herzschmerz, ihrem Beruf und ihrer tatsächliche Berufung. Denn sie kann die Geister der Autoren sehen und mit ihnen reden. Sie helfen ihr, für ihre Kunden das perfekte Buch und ein klein wenig mehr zu finden....

Der Schreibstil, der mir bis dato unbekannten Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Atmoshäre in dem kleinen unordentlichen staubigen Buchladen mit indischer Deko und einem Sammelsurium an Möbeln konnte ich mir bildlich gut vorstellen. Ich hätte gern auch mal ein bisschen in einem Sessel gesessen und beobachtet, wie die Bücher aus den Regalen kippen. 
Auch die Gegensätze zwischen indischer Kultur, Inselleben und New York treffen stimmig aufeinander. Jasmine und ihre schrullige Tante sind mir gleich an das Herz gewachsen und man fiebert mit, wie es Jasmine im Laufe des Buches wohl ergeht.
Denn der Leser hat scheinbar schon vor Jasmine den Überblick. Jasmine weigert sich die gewisperten Hinweise der Geisterautoren anzunehmen. Ihr Realitätssinn verbietet es ihr anfänglich. Der Leser nimmt diese Zitate (kursiv gedruckt) jedoch auf und vermutet recht zeitnah den Verlauf der Geschichte. 

Wunderschön und ich freue mich, dass Blanvalet 2014 ein neues Buch der Autorin "Die Traumsucherin" auf deutsch herausbringt. 8 von 10 Punkten, da der Leser schon recht früh wusste, wohin die Reise geht.

Verlag: Blanvalet
erschienen: 2011
Seiten: 320
ISBN: 978-3442378340


Rezension // Ethan Cross - Racheopfer von SONJA


Francis Ackerman junior ist ein Psychopat, ein Serienkiller und ein Ausbrecher. Als ein Psychologe ihn als Versuchskaninichen in seine Anstalt verlegen lässt, dreht er den Spiess um und wagt die Flucht. Doch eine Mitarbeiterin des Institutes hat eine besondere Verbindung zu Ackerman und sinnt auf Rache.

Ich hatte vor einiger Zeit "Ich bin die Nacht" angefangen zu lesen und hatte immer das Gefühl hier fehlt etwas. Einen Hinweis auf eine Reihe fand ich nicht direkt, aber dieses ebook. Es ist eine Art Kurzgeschichte, die ein bisschen was von Ackermans Geschichte erzählt und quasi das eigentlich Buch vorbereitet.

Ich habe "Ich bin die Nacht" noch nicht zu Ende gelesen, da ich dann doch diese Kurzgeschichte vorziehen wollte.

Der Schreibstil ist schonungslos, brutal und ehrlich. Die Figuren nehmen kein Blatt vor den Mund und Ackerman verdient aufgrund seiner Intelligenz durchaus den Vergleich mit Hannibal Lecter und SAW. Denn er will spielen...

Ein packender Auftakt: 8 von 10 Punkten und demnächst geht es weiter mit dem Hauptbuch.


Verlag: Bastei Lübbe
erschienen: 2013
Seiten: 115
ISBN: 978-3-8387-4716-3



Special // LBM 2014 von SONJA



© Sonja Kochmann
© Sonja Kochmann
Es wird Zeit. Zeit zu schreiben, was für tolle Eindrücke, Bücher und und und ich von der diesjährigen Buchmesse in Leipzig mitgebracht habe. Nicht zu vergessen: der Virus. Dank meiner Hausärztin und meiner Apothekerin bin ich nun wieder fit. Aber wenn ich mich in all unseren Buchforen umschaue, hat es doch den ein oder anderen Bücherfan erwischt. Wir haben also nicht nur Erfahrungen und Bücher ausgetauscht, sondern auch Viren und Bakterien. Schwamm drüber ... äh Taschentuch drauf. Schön war es trotzdem.

Sehr gut gelungen - Lob an die Messeveranstalter - fand ich diesmal, dass die Mangafans ihre eigene Halle bekommen haben. Auch wenn ich Kostüme und die Begeisterung immer toll finde, hab ich die Messe zuvor nie ohne Make up Flecken etc. überstanden. Das extrem große Geschubse (mit ein paar kleinen Ausnahmen - Interessant war die Stampede am Samstag!!) blieb aus. 

Dieses Jahr hatten wir sogar drei Tage zur Verfügung und ich fand den Donnerstag und Freitag aufgrund der noch (!) geringen Besucheranzahl sehr angenehm. Die Mitarbeiter an den Ständen waren locker und entspannt, so dass man nette Kontakte knüpfen konnte. Liebe Grüße an den Mira Taschenbuch Verlag und an Feder und Schwert.


© Sonja Kochmann
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Den ersten Tag rundete die Preisverleihung von wasliestdu.de ab. Hier wurde der Titel 
"Das Mädchen mit dem Rohr im Ohr und der Junge mit dem Löffel im Hals" gekürt. Die Moderation durch Jan Drees war sehr witzig, so dass ich zeitweise gar nicht verstanden habe, warum die Leute nach kurzer Zeit wieder gegangen sind. Durchhalten hat sich jedenfalls gelohnt: Alle wasliestdu.de-Mitglieder haben einen online-Gutschein bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle.

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In den ersten Tagen schlenderten auch einige (Literatur-)Promis durch die Gänge, so dass wir Barbara Salesch, Arno Strobel und Wolfgang Hohlbein aus der Nähe betrachten konnten.


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Neben den Mangafans gab es auch einige andere skurrile Besucher. So begegnete uns am Freitag ein "SM-Jünger", der doch einige Blicke auf sich zog (und wohl auch genoss).


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In der Autorenarena konnten wir den Interviews von Wolf Serno und Mark Benecke zu hören, was ein echter Kampf war. Denn obwohl es dieses Jahr mehr Sitzplätze gab, war es ein ordentliches Gedränge, einen zu ergattern.

Wolf Serno war sehr entspannt und sympathisch, er berichtete davon, dass die Recherche dank des Klapprichs (Laptop) und Google ja inzwischen viel einfacher geworden sei. Auch dass er bei bestimmten Dialogen immer seine Frau um Rat frage, da die ihm ja schließlich genau sagen könne, wie eine Frau so bestimmte Dinge angeht.


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Mark Benecke plauderte zunächst locker mit dem Publikum, so dass der Moderator aufgrund des strammen Zeitplanes schon ein wenig unruhig wurde. Er bewies nicht nur eine außerordentliche Redegewandtheit, sondern auch ein extremes tagespolitisches Wissen. Ich hätte ihm noch gern etwas länger zu gehört.

Das Bloggertreffen der Randomhouse-Gruppe war wieder einmal genial. Nachdem Herr Rothfuss von seinen Mitstreitern auserkoren wurde, auf einen wackeligen Karton zu steigen, um eine Ansage zu machen, ging es los. Im Getümmel tarnten sich mit neutralen Buttons (AUTOR oder VERLAG) die Autoren oder Verlagsmitarbeiter. Da ich mit Kathrin Lange ja schon über facebook Kontakt hatte, haben wir uns schnell gefunden. Im Gespräch wurde mir dann doch ein klein wenig über ihr neues Buch verraten und nun bin ich jetzt schon ganz gespannt.


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Tja und dann schaute man sich um, und sah Bernhard Hennen - belagert - , Zoe Beck - belagert - und ich faste mir ein Herz und sprach einen mir bis dato unbekannten Autor namens Rudolf Jagusch an. Der nahm mir das, Gott sei Dank, nicht übel und erzählte mir von seinem neuen Buch "Amen". Dies klingt auch total spannend, so dass ich mir vorgenommen habe, dies zu lesen.


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Tag 3. Der Sprung aus dem Hotelbett fiel uns schon schwerer. Erste Verschleißerscheinungen: Husten und Triefnase bei meiner Mitbloggerin, Rücken und ein Kratzen im Hals bei mir. Naja. Auf ging es zu dotbooks. Hier kam eine lustige und sympathische Runde zusammen. Neben den lustigen und skurrilen Begegnungen der Verlagsmitarbeiter (Diese wurden tatsächlich als Ebookschweine bezeichnet. Wer hat denn da den Fortschritt verpasst?) wurden einige Autoren zum meet and greet gebeten (und meine Lesewunschliste wurde noch länger.)


© Sonja Kochmann
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Danach sind wir zu der Signierstunde der beiden Autorinnen gehetzt, die unter dem Namen Anne Hertz schreiben: sehr sympatisch und locker. Weiter ging es zum Bloggertreffen von Carlsen (Was uns hier alles verraten wurde......) und lovelybooks/Bastei Lübbe. Hier gab es Kalorienreiches in Kuchen- und Buchform durch Sonya Kraus und Jessi Hessler. Den Blog Törtchenzeit, werde ich mir dann wohl mal genauer anschauen. Auch Kai Meyer stand in einer Blogger-Talk-Runde zur Verfügung.


© Sonja Kochmann
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Die All 4 Love Runde mit Autoren wie Petra Röder, Marah Woolf, Emily Bold und vielen mehr haben wir leider nicht vollständig geschafft, weil die Gänge schon so verstopft waren. 


© Sonja Kochmann
Die Messe war ein voller Erfolg und wir kommen auf jeden Fall wieder. Schließlich brauchen wir alle "Input", um es mit den Worten von Nummer 5 zu sagen.


© Sonja Kochmann