Sonntag, 23. Juli 2017

Rezension // Alan Dean Foster - Bannsänger-Zyklus: Der Augenblick des Magiers (4) von SINA

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Heyne

Im weit entfernten Quasequa taucht Markus, der Unvermeidliche auf. Ein Zauberer höchster Klasse. Er macht dem dort amtierenden Hexer Oplode seine Position streitig. Oplode traut dem Frieden jedoch nicht und sucht bei Clodsahamp um Hilfe. Dieser schickt Jon-Tom auf die Reise. Jon-Tom macht sich auch sofort auf den Weg, mit der Hoffnung, dass Markus vielleicht auch aus seiner Welt stammen könnte, da die Hinweise darauf deuten. Vielleicht könnten sie ja gemeinsam einen Weg finden, wieder zurückzukehren.

Im vierten Band des Bannsänger-Zyklus muss Jon-Tom diesmal einem Zauberer entgegentreten, der im fernen Quasequa die Herrschaft an sich gerissen haben soll. Jon-Tom hofft jedoch, dass dieser Zauberer auch nach einem Weg sucht, um wieder nach Hause zurückzukehren. Vielleicht stammen sie ja auch aus der gleichen Welt.
Und so macht sich Jon-Tom zusammen mit seinem Otterfreund Mudge wieder auf einen weiten Weg, um die Welt zu retten oder sich komplett lächerlich zu machen. Der Weg ist beschwerlich, von Risiken gespickt und es müssen natürlich einige Abenteuer bestanden werden, bevor das eigentliche Ziel erreicht ist. 

© Sina Frambach

Sehr lustig wird es ab der Hälfte des Buches, den Jon-Tom trifft auf einen Haufen durchgeknallter Otter, der seine Geduld sehr oft auf die Probe stellt.
Der chaotische Pulk von Pelzträgern zerrt an den Nerven des Bannsängers, lässt kein Fettnäpfchen aus, sind aber auch ein Herz und eine Seele, wenn es darauf ankommt.

Apropos Bannsänger. Jon-Tom scheint sehr viel besser geworden zu sein. Meist kommt auch wirklich dass bei dem Banngesang heraus, was Jon-Tom beabsichtigt. Doch gibt es auch immer wieder Momente, wo alles komplett schief läuft.

Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus den ersten zwei Bänden. 

Nach der Resignation aus dem dritten Teil, macht sich Jon-Tom nun doch wieder mehr Hoffnung, einen Weg nach Hause zu finden. Mit dem unbekannten Zauberer ergibt sich für ihn ein völlig neues Bild. Jon-Tom ist sich sehr sicher, dass er und Markus einen Weg finden, zurückzukehren. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt...

© Sina Frambach

Der gewohnt flüssige Schreibstil des Autors lässt einem wieder durch die Geschichte fliegen. Ist man am Anfang noch in den heimischen Glockenwäldern, geht es alsbald auf eine abenteuerliche Reise in die Ferne. Jon-Tom hat nun schon einiges mitgemacht, seit er in Mudges und Clodsahamps Welt angekommen ist und meist war es nichts Erfreuliches. Man wünscht ihm förmlich, dass er endlich mal ein Erfolgserlebnis hat. 

Teil 4 hat mir wieder besser gefallen, als der dritte Band, denn er war rasanter und abenteuerlicher.

Fazit:
Besser als Teil 3, fast wieder so gut wie die ersten beiden Teile. Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

Verlag: Heyne
erschienen: 1984
Printseiten: 346
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3453313279

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