Donnerstag, 27. Juli 2017

Rezension // Thomas Thiemeyer - Evolution: Die Quelle des Lebens (3) von SINA

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Arena Verlag

Jem und seine Freunde sind in der Oase der Zeitspringer angekommen. Dort erfährt er, dass Lucie und der Squid ebenfalls angekommen sind, jedoch im Koma liegen. Und Katta ist verschwunden und wahrscheinlich tot. GAIA, die Anführerin der Zeitspringer, gibt Jem Hoffnung auf eine Zukunft. Alle fühlen sich wohl, doch kommen nach und nach Dinge ans Licht, die Jem und die anderen zweifeln lassen. Und so müssen sie sich entscheiden, ob sie noch auf der richtigen Seiten stehen. 

Das Warten auf den dritten Teil hat sich gelohnt, da das Finale mit einem großen Showdown aufwartet. Hier hat es mich sehr gefreut, dass nochmals alle Protagonisten, auch die kleineren Rollen, einen Auftritt haben, der mehr oder weniger wichtig ist. Allen voran Jem und Lucie. Aber auch Marek, Katta, Arthur und der Rest der Clique müssen eine Reihe von Aufgaben lösen, um damit eine Lösung zu finden. Die Freunde sind noch mehr zusammengewachsen und fühlen sich auch sehr verbunden. Wie eine große Familie.

Der dritte Teil der Evolutions-Reihe gibt auf alle Fragen, die sich in den ersten beiden Bänden aufgestaut haben, Antworten. Und wirft aber auch ganz viele neue Fragen auf. Allen voran die Wichtigste: Wird es mit der Evolutions-Reihe vielleicht irgendwann weitergehen?

Der Autor legt den Fokus auf die Freundschaft. Nicht nur zwischen Mensch und Mensch. Manche Tiere, zu denen man als erstes so gar keine freundschaftlichen Gefühle aufbringen kann, erweisen sich als ungewöhnliche Hilfe.

Die Bedrohung durch die Squids scheint näher zu kommen und ein Ausweg unmöglich. Bis sich unerwartet eine Lösung anbietet. 

Der Schreibstil war wieder sehr fesselnd und ich hatte das Buch in kürzester Zeit gelesen. Denn das Tempo, dass der Autor an den Tag legt, wird von Anfang bis Ende durchgehalten. Allerdings bekommt man auch fast keine Verschnaufpause. Und so ist man am Ende des Buches angelangt, obwohl eigentlich noch ganz viel erzählt werden könnte. Der Showdown am Ende kommt sehr plötzlich. Hier hätte ich mir gerade was Jem und Lucie angeht, eine etwas kompliziertere Lösung gewünscht. 

Allerdings gibt es dann aber die Hoffnung, ob es nicht irgendwann weiter geht. Ebenso hat der Autor etliche Türen aufgestoßen, so dass auch ein Spin-Off möglich wäre. Denn die vom Autor geschaffene Zukunft hält noch einige Überraschungen parat.

Fazit:
Der gelungene Abschluss der Trilogie mit einem leider raschen Ende. Von mir gibt es deswegen 8 von 10 Punkten

Verlag: Arena
erschienen: 2017
Printseiten: 416
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-401-60169-4

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