Sonntag, 22. Oktober 2017

Rezension // Angelika Schwarzhuber - Servus heißt vergiss mich nicht von SONJA




INHALT:
Daniela ist eine toughe Singlemama mit eigenem Unternehmen, dennoch bringen ein Auftrag (Ausrichtung eines echten bayrischen Oktoberfestes in Sacramento) und der smarte Alex sie ordentlich durcheinander.

FAZIT:
Angelika Schwarzhuber hatte mich bereits auf der ersten Seite ihres ersten Romans "Liebesschmarrn und Erdbeerblues" im Sturm erobert. Bayrische Lebensart und eine tolle Liebesgeschichte mit einem schönen Schreibstil sind eine abwechslungsreiche Kombination. 

Dieses Buch schmorte allerdings auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher. Warum? Irgendwie hatte ich in den anderen Monaten (alle außer Oktober) das Gefühl, dass es nicht zur Lesestimmung passen würde. Was im Nachhinein völliger Quatsch oder hier besser Schmarrn ist.

Daniela erhält zwar den Auftrag für eine todkranke Frau ein bayrisches Oktoberfest auszurichten, jedoch konzentriert sich die Handlung nicht allein auf dieses Oktoberfest und daher darf und sollte man das Buch auf keinen Fall 11 Monate ignorieren.

Danielas Gefühlswelt ist schlüssig, denn sie will das Beste für ihr Kind. Doch auch eine Mama möchte einen Mann an ihrer Seite und so ist sie hin und her gerissen zwischen Pflicht und Verliebt sein. Schön, das Alex bereit zu sein scheint, sich in dieses humorvolle Chaos mit seiner charmanten Art einzufügen. Doch ein paar Missverständnisse erschweren den beiden das Weg zum Glück und dann gibt es da noch...nee...verrate ich nicht. 

Oder doch... soviel, es gibt noch eine weitere Geschichte, die einige Jahrzehnte vor Danielas heutiger Geschichte spielt. Wie diese zusammenpassen, erahnt der Leser und es ist für Fans von Familien- und Liebesgeschichten ein echtes Muss.

Nachdem dieses arme Buch unverschuldet so lange geschmort hat, habe ich es an drei Abenden verschlungen. Volle Punktzahl.



Verlag: Blanvalet
erschienen: 2015
Seiten: 448
ISBN: 978-3734102387


Angelika Schwarzhuber
© Sonja Kochmann

© Sonja Kochmann

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