Montag, 2. Oktober 2017

Rezension // Debbie Macomber - Der Garten des Lebens von SONJA




INHALT:
Susannah träumt seit Wochen von ihrer Jugendliebe. Ist nach all den Jahren ihre glückliche Ehe am Ende? Als ihre verwitwete Mutter Hilfe braucht und in ein Heim muss, kehrt Susannah in ihre Heimatstadt zurück. Sie begibt sich auf die Suche und findet Antworten, die ein Familiengeheimnis aufdecken. Kann sie danach ihr Familienleben wieder aufnehmen?

FAZIT:
Debbie Macomber ist inzwischen eine feste Größe in meinem Bücherregal. Ihre Bücher regen zum Nachdenken an. Denn nicht alles ist in diesen Büchern vollkommen. Hier entdeckt Susannah, dass Eltern manchmal Beweggründe haben, die man als Heranwachsende nicht unbedingt nachvollziehen kann.

Sie versucht ihre eigene Tochter zu schützen und bei der Durchsicht der persönlichen Dinge ihrer Eltern, erfährt sie mehr, als sie bislang von ihren Eltern zu wissen glaubte.

Auch das Wiedertreffen mit ihrer einstigen besten Freundin öffnet ihr die Augen. Auch diese musste den harten Weg wählen. Die Verpflichtung gegenüber des Familienerbes verbaute ihr bislang ein glückliches Familienleben.

Der Verlust eines Partners und der notwendige Weg in ein Pflegeheim werden anschaulich und sehr gefühlvoll beschrieben. Da ich selbst meinen Vater in einem Heim unterbringen musste, konnte ich Susannah sehr gut nachempfinden und fand diese Passagen sehr gelungen. 

Der englische Titel "Susannahs Garden" mit einem Hinweis auf die Blossom Street Reihe wäre eine Erleichterung für den Leser gewesen. Denn erst auf den letzten Seiten erfährt man, dass diese Geschichte die Grundlage für den neuen Blumenladen auf der Blossom Street bildet (also Band 3 der Reihe).

Volle Punktzahl.

Verlag: Mira Taschenbuch
erschienen: 2017
Seiten: 432
ISBN: 978-3956496905

© Sonja Kochmann